Weniger illegal anwesende Ausländer im Zürcher Drogenhandel tätig
publiziert: Dienstag, 23. Mrz 2004 / 19:34 Uhr

Zürich - Im Kanton Zürich sind im letzten Jahr weniger Drogen sichergestellt worden als in den Jahren zuvor. Gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen ist die Zahl der Betäubungsmitteldelikte und der ermittelten Tatverdächtigen.

Immer weniger Ausländer sind im Drogenhandel involviert.
Immer weniger Ausländer sind im Drogenhandel involviert.
Ebenfalls zugenommen hat die Zahl der Einbrüche, wie die Kantonspolizei Zürich an einer Medienkonferenz erklärte. Die 15 625 Einbrüche im Jahr 2003 liegen unter dem langjährigen Mittel. Gegenüber 2002 war es jedoch ein Anstieg um 18,4 Prozent.

Gemäss Norbert Klossner, Chef der Betäubungsmittel-Abteilung der Kriminalpolizei, sind im Drogenhandel vermehrt Ausländer tätig, die eine Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz haben. Gesunken ist der Anteil der Drogenhändler, die illegal in der Schweiz sind oder Asylstatus haben. 38,5 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen sind Ausländer, beim Handel liegt der Ausländeranteil bei 61,8 Prozent.

Die Menge der von Polizei und Zollorganen sichergestellten harten Drogen wie Heroin (rund 105 Kilogramm) und Kokain (148 Kilogramm) ist zurückgegangen. Heroin ist laut Klossner nicht mehr die Droge Nummer 1 und vor allem unter Jugendlichen ziemlich out. Kokain werde vor allem über den Flughafen Kloten eingeführt.

Bei Ecstasy (57 000 Pillen) und Thaipillen (15 000) haben einzelne grosse Sicherstellungen die Statistik stark beeinflusst. Illegale Cannabis-Produkte werden gemäss Klossner im Kanton Zürich vor allem in so genannten Indoor-Anlagen hergestellt. Sichergestellt wurden 8,6 Tonnen Hanfkraut und 143 Kilogramm Haschisch (2002: 17,3 Tonnen Kraut und 306 Kilo Haschisch).

Die Zahl der Anzeigen wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz nahm in der Stadt Zürich leicht um 280 ab auf 10 335. Im übrigen Kantonsgebiet stieg sie um 343 auf 3579. Insgesamt gab es einen Rückgang beim Drogenhandel und -schmuggel, aber mehr Anzeigen wegen Drogenkonsums.

Drogentote gab es im letzten Jahr 56, sechs mehr als im Vorjahr. Das jüngste Drogenopfer war 16, das älteste 55 Jahre alt. Das Durchschnittsalter blieb unverändert bei rund 32 Jahren.

(bsk/sda)

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