Gericht verurteilt Archäologen in Streit um die Chauvet-Höhle:
Wenn das die Höhlenbewohner wüssten: Krach nach 30 000 Jahren
publiziert: Mittwoch, 5. Apr 2000 / 17:49 Uhr

Lyon - In einem Gerichtsstreit um die Entdeckung der Chauvet-Höhle in Südfrankreich, in der die ältesten bekannten Höhlenmalereien der Welt gefunden wurden, hat die französische Justiz zwei hohe Beamte wegen Fälschung verurteilt.

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Das Berufungsgericht in Lyon befand die beamteten Archäologen am Donnerstag für schuldig, Schriftstücke vordatiert zu haben, um den Entdeckern ihren Fund streitig zu machen. Die Beamten hatten Jean- Marie Chauvet, Eliette Brunel-Deschamps und Christian Hillaire untersagen wollen, Fotos der am 18. Dezember 1994 entdeckten Höhle zu verkaufen.
Die Beamten wurden zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt. Die Ansprüche der Kläger auf Entschädigung wurden jedoch abgewiesen. Die Chauvet-Höhle im Departement Ardèche weist rund 300 Höhlenzeichnungen und -gravuren auf, die nach Ansicht von Forschern rund 30 000 Jahre alt sind.

(sda)

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