Wer wird Millionär?-Gewinner des Betrugs schuldig gesprochen
publiziert: Montag, 7. Apr 2003 / 17:44 Uhr / aktualisiert: Montag, 7. Apr 2003 / 18:00 Uhr

London - Ein Teilnehmer der britischen Ausgabe von Wer wird Millionär? hat sich seinen Millionen-Gewinn erschwindelt. Der 39-jährige Charles Ingram und seine Frau Diana sowie der im Publikum platzierte Helfer wurden wegen Betrugs verurteilt.

Die Strafe für das Ehepaar lautet auf 18 Monate auf Bewährung und eine Geldstrafe von umgerechnet jeweils 32 000 Franken. Eine Jury in London sah es als erwiesen an, dass Ingram die Quiz-Fragen mit Hilfe des ebenfalls verurteilten Dozenten Tecwen Whittock durch verabredetes Husten beantwortet hatte. Ingrams Frau Diana habe den Plan mitentwickelt und -ausgeführt.

Whittock hatte Ingram in etwa neun Metern Entfernung gegenüber gesessen. Nahezu immer soll Ingram in der Sendung laut über eine Lösungsmöglichkeit der ihm gestellten Fragen nachgedacht haben.

Durch Husten habe ihm Whittock dann signalisiert, ob er richtig oder falsch liege. Whittock wurde zu einer Bewährungsstrafe von 12 Monaten und einer Geldstrafe von umgerechnet 22 000 Franken verurteilt. Zusammen mit den Ingrams muss er ausserdem die Verfahrenskosten tragen.

Bei der 500 000 Pfund-Frage wurde Ingram zum Beispiel nach der Stadt gefragt, die von Baron Haussmann geplant worden sei: Rom, Paris, Berlin oder Athen? Ingram tippte zunächst auf Berlin, da Haussmann eher ein deutscher Name sei.

Dann war ein Husten zu hören, woraufhin sich Ingram anders entschied - und sich die neue Antwort Paris nach Darstellung der Staatsanwaltschaft durch dreimaliges indirektes Nachfragen und Husten bestätigen liess. Der Gewinn von einer Million Pfund (2,16 Millionen Franken) war Ingram nie ausgezahlt worden, da sofort nach der Sendung Zweifel an seiner Ehrlichkeit aufgekommen waren.

(fest/sda)

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