Werbekampagne hetzt in New York gegen Muslime
publiziert: Dienstag, 25. Sep 2012 / 09:51 Uhr
Pamela Geller provoziert mit ihren Aktionen.
Pamela Geller provoziert mit ihren Aktionen.

New York - Plakate, die radikale Muslimgruppen als unzivilisierte Wilde charakterisieren, sind seit Montag in U-Bahn-Stationen von Manhattan zu sehen. Trotz scharfer Kritik im Vorfeld hielt die Urheberin Pamela Geller an ihrem Vorhaben fest. Sie fürchte keine gewaltsamen Proteste, erklärte die konservative Bloggerin.

1 Meldung im Zusammenhang
Die New Yorker Verkehrsbehörde hatte die Aktion zunächst als erniedrigend abgelehnt, ein Gericht machte den Weg für Geller jedoch frei. In dem Text der Plakate heisst es: «Unterstützt in jedem Krieg zwischen dem zivilisierten Menschen und den Wilden den zivilisierten Menschen. Unterstützt Israel, schlagt den Dschihad.»

Vertreter muslimischer Organisationen bezeichneten die Aktion als Hetzkampagne. «Ich halte es für eine furchtbare Idee», erklärte ein Fahrgast in New York. «Natürlich wird das für Kontroversen sorgen, wenn man eine Seite als Wilde und die andere als zivilisiert hinstellt.» Die Plakate waren kürzlich auch auf Bussen in San Francisco angebracht.

Geller kämpfte einst gegen den Bau eines islamischen Zentrums in der Nähe von Ground Zero - dem Standort des bei den Anschlägen vom 11. September 2001 zerstörten World Trade Centers.

(bert/sda)

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In der Nähe von Ground Zero soll ein muslimisches Zentrum entstehen.
Rassistisch
Ersetzen wir mal Israel mit Palästina und Jihad mit Zionismus.....was für ein Aufschrei in der ganzen Welt.

Rassistisch und verwerflich.
Hauptproblem
Diese Kampagne ist vor allem ein Problem weil noch Support Israel draufsteht, ansonsten wäre es für mich ok, so aber ist es eine faule blöde Kampagne die wiedermal Israel gegen Islam propagiert.

Man kann nämlich auch gegen den Islam bzw. dessen Auswüchse sein und trotzdem nicht für Israel sein bzw. dessen Regierung.
"Wilde"
Zumindest auf den Mod der Botschaften angreift und Menschen tötet, trifft diese Beschreibung zweifellos zu.
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