Preisbindung für Bücher in EU-Länder gefallenn
Werden Schweizer Bücherwürmer zu Grenzgängern?
publiziert: Dienstag, 8. Feb 2000 / 19:59 Uhr

Der Einheitspreis für Bücher ist in Deutschland und Österreich ist gefallen. Die Schweiz sträubt sich noch und sucht einen Kompromiss. Derweil wird der Bücherkauf in der Grenzregion wieder interessant.

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BRÜSSEL/BERN - Der Streit um die Preisbindung für den Bücherverkauf in den EU-Ländern Deutschland und Österreich ist beigelegt. Mit dem Wegfall des bisherigen Systems müssen Bücher in den beiden Ländern nicht mehr gleich teuer verkauft werden. Derweil ist in der Schweiz weiterhin eine Beschwerde gegen die Aufhebung hängig. Die Wettbewerbskommission hatte die Preisbindung verboten. Dagegen hatte der Schweizerische Buchhändler- und Verlegerverband Beschwerde bei der Rekurskommission für Wettbewerbsfragen eingereicht. In der Schweiz kosten 90 Prozent aller deutschsprachigen Bücher in allen Buchhandlungen gleich viel.

(news.ch)

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