Westeuropäer nutzen kaum VoIP
publiziert: Sonntag, 16. Okt 2005 / 09:05 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 16. Okt 2005 / 10:40 Uhr

Ist der Hype um VoIP berechtigt? Dieser Frage ist das Marktforschungsinstitut Forrester Research in einer Studie für Westeuropa nachgegangen.

Die grossen Telefonanbieter haben reagiert und billigere Tarife eingeführt.
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Weiterführende Links zur Meldung:

Forrester Research
«Incumbent Telcos Will Fend Off VoIP Attackers», Studie von Lars Godell (engl.)
www.forrester.com/Research/Document/Excerpt/0,7211,37881,00.html

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Insgesamt mehr als 25 000 Konsumenten aus Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden und Grossbritannien hat das Institut dazu im zweiten Quartal 2005 befragt.

Neben dem Gebrauch und ihrer Kenntnis zu VoIP und Triple Play-Technologie wollte Forrester von den Befragten auch wissen, was sie dazu bewegen könnte, diese Technologien stärker zu nutzen.

Gegenwärtig wissen 70 Prozent der Europäer nichts über Voice over IP - und nur ein Prozent nutzt VoIP für nahezu alle Gespräche von zu Hause. 2010 wird VoIP etwa 30 Prozent des ansässigen Festnetz Marktes einnehmen, so die Vorhersage von Forrester. Aber auch bis 2020 wird diese Technologie keine 100 Prozent Marktanteil erreichen.

VoIP-Herausforderer werden verlieren - etablierte Telefongesellschaften gewinnen

Im Ergebnis kam die Untersuchung zu der Aussage, dass die reinen VoIP-Anbieter keine Chance haben, etablierte und zukunftsorientierend agierende Telefongesellschaften aus ihrer Marktführerschaft zu verdrängen. Hinzu kommt, dass diese auch auf die Entwicklung reagieren.

Zukunftsorientierte Marktführer wie Telecom Italia, France Télécom und Portugal Telecom führten, noch bevor die reinen VoIP-Anbieter auftraten, Gesprächs-Flatrates fürs Festnetz ein und reduzierten so die Bedrohung ihres Kerngeschäftes durch diese neue Technologie.

Seitdem hat die Mehrheit der etablierten Operator verschiedene Flatrate-Tarife eingeführt. Mit dem Angebot eigener VoIP-Dienste, DSL-Pakete und erweiterten Servicefunktionen greifen die etablierten Telefongesellschaften die reinen VoIP-Anbieter auch auf deren eigenem Gebiet an.

Einzige Chance: Verkauf vor der Konsolidierung

Die VoIP-Herausforderer werden den Kürzeren ziehen und die Marktführer werden gewinnen, so das Fazit der Studie. Anbieter wie sipgate, Telio, Gossiptel und Vonage werden nach Ansicht von Forrester nicht lange in der Lage sein, als profitable unabhängige Unternehmen zu überleben. Die Investoren von Skype hätten das Glück gehabt, von eBay übernommen zu werden, bevor die Konsolidierungsphase eintritt.

In Norwegen hat diese Entwicklung bereits innerhalb von nur neun Monaten zum Verlust von 20 reinen VoIP-Anbietern geführt. Die beste Hoffnung für reine VoIP-Anbieter ist aus Sicht der Studie, übernommen zu werden oder Linzenzen für ihre Technologie und ihr Servicekonzept zu verkaufen.

(Julia Scholz/teltarif.ch)

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