Wetzikon-Unfall: Blackout schon vor sechs Wochen
publiziert: Dienstag, 14. Mrz 2006 / 21:55 Uhr

Zürich - Der Autolenker, der am Montagmorgen in Wetzikon ein 16-jähriges Mädchen zu Tode gefahren hat, ist schon vor sechs Wochen als Unfallverursacher aufgefallen.

Der Mann war schon vor sechs Wochen aufgefallen.
Der Mann war schon vor sechs Wochen aufgefallen.
Damals blieb es beim Sachschaden, den Führerausweis durfte der 72-Jährige behalten.

Die beiden Unfälle weisen Parallelen auf: Beide waren in Wetzikon, beide fielen auf einen Montagmorgen - der erste auf den 30. Januar - beide ereigneten sich kurz vor acht Uhr. Beim ersten Unfall fuhr der betagte Lenker auf einen vor ihm fahrenden Lieferwagen auf, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Schwarz vor Augen

Es sei ihm kurz schwarz vor Augen geworden, gab er damals an. Noch am gleichen Tag ging er zum Arzt, um sich untersuchen zu lassen. Den Führerausweis durfe er behalten.

Der sofortige Entzug des Ausweises liegt im Ermessen des zuständigen Polizisten. Er kann ihn wegnehmen, wenn der Lenker offensichtlich fahrunfähig ist.

Momentane Schwäche

Laut Mitteilung wurde das kurze Blackout von den Polizisten offenbar bloss als momentane Schwäche und nicht als Fahrhindernis eingestuft.

Als Ursache für den tödlichen Unfall von gestern Morgen steht für die Ermittler ein medizinisches Problem des Lenkers im Vordergrund. Der Mann hatte auf der Usterstrasse zwei Fahrzeuge überholt.

Beim Wiedereinbiegen geriet das Auto auf das Trottoir, kollidierte heftig mit dem dort gehenden Mädchen, fuhr ungebremst weiter und kam erst zum Stillstand, als es in einen Lieferwagen auffuhr.

Keine Angaben

Der Mann sei nach dem Unfall nicht bewusstlos gewesen, sagte Kapo- Sprecher Marcel Strebel auf Anfrage, konnte aber nichts Genaueres zu dessen Angaben sagen.

Als estes war der Führerausweis beschlagnahmt worden. Nun wird der Gesundheitszustand des Mannes ärztlich genau abgeklärt, zudem wurde eine Blut- und eine Urinprobe angeordnet.

Spezialisten des wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich und der Technischen Kontrolle der Kantonspolizei untersuchen das Unfallauto auf allfällige Mängel. Und schliesslich sollen Zeugenaussagen Klarheit bringen, wie Kapo-Sprecher Strebel sagte.

(bsk/sda)

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