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Wie Patenschaften Leben verändern
publiziert: Montag, 26. Nov 2007 / 08:30 Uhr / aktualisiert: Samstag, 5. Jan 2008 / 09:53 Uhr

1997 hat Madeleine Kälin aus Wetzikon bei World Vision eine Patenschaft für Mary Asanyuure aus Ghana übernommen. Sie unterstützt damit das Projekt Bongo. Der gleichnamige Distrikt im Norden des Landes hat sich in den letzten zehn Jahren in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Landwirtschaft positiv entwickelt. Davon hat sich Madeleine Kälin mit eigenen Augen überzeugt.

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Als Pate oder Patin ermöglichen Sie mit 50 Franken im Monat einem Kind, seiner Familie und der ganzen Dorfgemeinschaft bessere Lebensbedingungen.
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Gleich zwei Mal nahm Madeleine Kälin die beschwerliche Reise in Angriff, um in Ghana ihr Patenkind Mary zu besuchen. Die erste Begegnung vor bald sechs Jahren war eindrücklich und herzlich. «Ich habe Mary sofort erkannt und erhielt durch sie einen tiefen Einblick in die Lebenssituation der Menschen in Bongo. Ich war tief bewegt.»

Riesige Armut

«Die Armut war gross und von landwirtschaftlichem Anbau noch kaum etwas zu sehen.» Dies hat sich inzwischen geändert. Mit Unterstützung von World Vision wenden die Menschen neue Anbaumethoden an. Auch das Schulsystem wurde ausgebaut und die Gesundheitsversorgung verbessert.

«Bin stolz auf sie»

Nach ihrem zweiten Besuch in Bongo vor einigen Wochen ist Madeleine Kälin begeistert in die Schweiz zurückgekehrt. Sie weiss nun, dass ihre Unterstützung Veränderung bewirkt hat. «Es ist ein richtiges Dorf mit Läden, Schulen und Gesundheitsstation entstanden», weiss sie zu berichten. Und Mary ist heute eine junge, selbstbewusste Frau. Sie hat die Sekundarschule abgeschlossen und nimmt demnächst ein Studium in Angriff. «Ich bin richtig stolz auf sie», sagt Madeleine.

Kind – Familie – Dorf

World Vision ist überzeugt, dass die Lebensumstände von Kindern am wirkungsvollsten verbessert werden können, wenn ihr ganzes Umfeld verändert wird. Deshalb unterstützen Paten nicht nur ein Patenkind, sondern auch dessen Familie und die gesamte Dorf- oder Quartiergemeinschaft.

Zum Wohl der Kinder

Diese regionalen Entwicklungsprojekte werden jeweils von rund 2'500 Paten mitgetragen und decken in der Regel ein Gebiet ab, in dem zwischen 20'000 und 50'000 Menschen leben – darunter auch die Patenkinder. Nach einer Bedarfsanalyse werden zusammen mit der lokalen Bevölkerung Massnahmen für verschiedene Bereiche erarbeitet. Das Wohl der Kinder steht dabei immer im Mittelpunkt.

Individuelle Schwerpunkte

Je nach Projekt oder örtlicher Gegebenheit werden die Schwerpunkte anders gelegt. Aktivitäten in den Bereichen Gesundheit und Hygiene, Schule und Ausbildung, Landwirtschaft und Einkommen sowie Stärkung der sozialen Strukturen und Kompetenzentwicklung sind jedoch wichtige Eckpfeiler aller Projekte.

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