Wie die Hunde so die Herrchen
publiziert: Freitag, 17. Nov 2006 / 12:36 Uhr

Washington - Besitzer eines gefährlichen Hundes kommen laut einer US-Studie deutlich häufiger mit dem Gesetz in Konflikt, als Herrchen von harmlosen Vierbeinern.

Die Wahl eines gefährlichen Hundes könnte ein Merkmal sozialer Abweichung sein.
Die Wahl eines gefährlichen Hundes könnte ein Merkmal sozialer Abweichung sein.
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Eine Befragung von 335 Hundebesitzern im US-Bundesstaat Ohio ergab, dass alle Herrchen von Pitbulls und anderen gefährlichen Hunden mindestens schon einen Gesetzesverstoss auf dem Kerbholz hatten - ein Drittel war sogar schon mindestens fünf Mal aufgefallen.

Anders sah dies bei Haltern etwa von Pudel, Collie oder Beagle aus: Bei ihnen war nur ein Prozent schon fünf einmal mit der Polizei aneinander geraten.

«Besitzer, die aufgefallen sind, weil sie ihren Hund nicht registriert haben oder ihr Tier gegen Gesetze verstossen hat, haben ein neun mal höheres Risiko wegen Verbrechen gegen Kinder verurteilt zu werden», erklärte einer der Autoren der Studie.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sie wegen häuslicher Gewalt vor Gericht landen, sei drei mal höher, als bei anderen Hundehaltern.

Merkmal sozialer Abweichung

Die Forscher hatten öffentliche Vorstrafenregister benutzt, um die kriminelle Vergangenheit der Hundebesitzer zu überprüfen.

Als «gefährlich» gilt ein Hund in der Studie, wenn er schon einmal einen Menschen verletzt oder einen anderen Hund totgebissen hat oder zu einer als gefährlich geltenden Rasse gehört. Als Gesetzesverstoss galten auch Verkehrsvergehen.

«Man könnte argumentieren, dass die Wahl eines gefährlichen Hundes ein Merkmal sozialer Abweichung ist», sagte eine beteiligte Wissenschaftlerin.

Die in der Zeitschrift «Journal of Interpersonal Violence» veröffentlichten Ergebnisse könnten von Sozialarbeitern und Polizisten genutzt werden.

(rr/sda)

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