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Wie weiter im Kosovo?
publiziert: Mittwoch, 4. Apr 2007 / 07:22 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 4. Apr 2007 / 14:32 Uhr

New York - Im UNO-Sicherheitsrat zeichnet sich ein zähes Ringen um den endgültigen Status des Kosovo ab. Das wurde bei den ersten Beratungen in der vergangenen Nacht deutlich.

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UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat sich für die Unabhängigkeit des Kosovos ausgesprochen.
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Es sei wenig wahrscheinlich, dass es bald zur Vorlage eines Resolutionsentwurfs im Sicherheitsrat komme, sagte der britische UNO-Botschafter Emyr Jones Parry nach den Beratungen über den Plan des UNO-Vermittlers Martti Ahtisaari. Er erwarte jedoch eine weitere Diskussion des Rats noch im April.

Im nächsten Schritt sollen nun die Mitglieder der Kosovo-Kontaktgruppe (Russland, Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Italien und die USA) die Resolution zum künftigen Status des Gebiets an der serbischen Grenze zu Mazedonien ausarbeiten.

Die Kosovo-Frage ist der letzte grosse Konflikt, der seit dem Auseinanderbrechen Jugoslawiens in zahlreichen Kriegen in den 90er Jahren ungelöst ist.

Die Mehrheit der zwei Millionen Kosovo-Albaner, zu deren Schutz vor serbischen Gräueltaten die NATO 1999 eingegriffen hat, drängt zunehmend ungeduldig auf eine volle Unabhängigkeit von der Regierung in Belgrad. Serbien lehnt aber jeden Verlust an Souveränität über das Gebiet ab.

Der serbische Ministerpräsident Vojislav Kostunica forderte den Sicherheitsrat zur Einschaltung eines weiteren Vermittlers auf. Der Präsident des Kosovo, Fatmir Sejdiu, sagte dagegen nach der Sitzung, alle Möglichkeiten für eine Verhandlungslösung seien erschöpft.

(rr/sda)

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