Los Angeles/Würzburg - Eine Onlinekampagne namens «Take This Lollipop» warnt vor dem all zu laxen Umgang mit privaten Daten auf Facebook. Eine App vernetzt sich dabei mit dem Konto des Users und präsentiert daraufhin ein Video, dass ihm die möglichen Gefahren auf drastische Weise aufzeigt.
«Take This Lollipop»
Zur interaktiven Kampagne (Daten speichert die Homepage keine, der Facebook-Zugang kann gefahrlos autorisiert werden).
takethislollipop.com
Psychopath forscht Zuseher aus
Die Kamera schwenkt durch den Gang eines heruntergekommenen Hauses. In einem schäbigen und verdreckten Zimmer sitzt ein hagerer Mann im befleckten Unterhemd vor dem Computer. Er loggt sich auf Facebook ein, und landet im Profil des Sehers. Die psychisch labil und aggressiv wirkende Person liest Statusupdates, scrollt sich durch die Freundesliste und klickt sich durch Fotos, die der Nutzer hochgeladen hat.
Schliesslich sucht er in Google Maps nach dem Wohnort, steigt anschliessend ins Auto, wo das Profilbild des Users auf einem Zettel am Armaturenbrett klebt. Am Ende hat sich der blaue Lollipop rot verfärbt und darunter läuft ein Countdown, mit der Botschaft, dass es einen der Facebook-Freunde des Betreffenden als nächstes erwischen wird.
Junge Nutzer unterschätzen Risiken
Carolus findet, dass die Kampagne technisch aufwändig gemacht und visuell auf hohem Standard inszeniert ist. «Sie holt den Zuseher gut bei seinen Sehgewohnheiten ab. Das Szenario erinnert an populäre TV-Krimiserien», meint die Expertin.
Obwohl festzustellen ist, dass immer mehr Anwender sozialer Netzwerkseiten ihre Sicherheitseinstellungen verschärfen, finden sich immer noch User, die sich nur sehr wenige Gedanken zum Thema Datenschutz und Datensicherheit machen. Genau diese Gruppe könnte «Take This Lollipop» ansprechen. «Junge Nutzer sind oft sehr medienkompetent und können mit Facebook besser umgehen als ihre Eltern», schildert Carolus. «Allerdings denken sie Situationen auf Basis ihres Erfahrungshorizontes oft nicht zu Ende und sind sich deshalb der Risiken nicht bewusst.»
Video regt Diskussion an
Diesem Umstand könnte die Aktion, die mittlerweile rund 150'000 «Likes» auf dem weltgrössten Social Network verzeichnet, gut entgegenwirken. «Die Kombination aus Angst gepaart mit der verblüffenden Umsetzung, die den User im Video zum Teil der Handlung macht, schafft Aufmerksamkeit», erklärt Carolus. «Nicht jeder, der dieses Video ansieht, wird sein Profil danach von allen heiklen Informationen bereinigen. Aber die Faszination führt dazu, dass man über die Problematik spricht.»
Das von Jason Zada inszenierte Video kann in der interaktiven Version von jedem Facebook-Nutzer selbst getestet werden. Die damit verknüpfte App erfordert weitreichende Rechte, um die funktionierende Einbindung in den Film zu gewährleisten. Auf der Website der Kampagne wird versichert, dass diese nicht missbräuchlich verwendet werden. Es empfiehlt sich trotzdem, die Verbindung zum eigenen Profil nach dem Ansehen wieder zu lösen.
(dyn/pte)
Das erste Mal blieben dem Typen die Finger auf der Tastatur stecken, beim zweiten Versuch kam er doch wenigstens bis zur Google Karte und beim dritten Versuch kam überhaupt kein Bild mehr.
Den vierten Anlauf habe ich dann nur noch genommen, um "Gefällt mir" zu drücken. Nicht, weil mir das sooo gut gefällt, sondern um es dann auf FB kommentieren zu können.
Ist das Programm so schlecht oder sind gegenwärtig etwa 90% aller news Leser damit beschäftigt, ihr FB Profil samt Freunden und Meldungen von aussen betrachten zu können? Dann wäre Lollipop halt einfach nur überlastet.
Bin gerade an einer Virenprüfung.
Klar, die Welt ist natürlich voll von triebgesteuerten Psychopathen.... :-(
Die eigentlichen, viel wichtigeren Probleme liegen ganz woanders. Die Gefahr, die real weit mehr Menschen im Internet bedroht, ist die Tatsache, dass das Internet nichts vergisst. Keine Peinlichkeit, die nach 2 Wochen wieder vergessen wäre und über die niemand mehr sprechen wird, ist im Internet dafür geschützt, nach Jahren im dümmsten denkbaren Moment wieder ausgegraben zu werden...
Kontakte, auch scheinbare (Freunde von Freunden oder zufällig mal gedankenlos angeklickte Links), die ebenfalls nicht vergessen gehen, sondern in der Datenbank von FB jahrzehntelang gespeichert sind, können Karrieren ruinieren, ohne dass der Betreffende eine Ahnung davon hätte.
Das Sozialverhalten, der Umgang, die Interessen der User werden permanent von Computerprogrammen ausspioniert und analysiert. Ganz egal, ob das, was dabei raus kommt, Hand und Fuss hat oder nicht - es wird auf jeden Fall sein Leben künftig beeinflussen, ohne dass er davon Kenntnis hat.
Aber wir haben ja alle nix zu verbergen, oder? Wer das glaubt, oder wer glaubt, er sei davon nicht betroffen, weil er immer genau überlegt, was er preisgibt und was nicht, sollte einfach mal vom Klugscheissen wegkommen und sich überlegen, wieviel aus seinem Leben preisgegeben wird, ohne dass er Einfluss darauf hätte. Es genügt schon, in einer Telefonliste eines Freundes aufgeführt zu sein und schon wandert auch diese Nummer in die Datenbank.
Der dumme Spruch von wegen "ist ja alles freiwillig" greift für mich zu kurz. Das wäre wie eine Strasse in der Altstadt, in der man ausgeraubt und umgebracht wird, wenn man hingeht. Und der Kommentar der Neunmalklugen lautet dann: Na und? Ist ja freiwillig, dorthin zu gehen.
Der grosse Unterschied zwischen elektronischer Datenspeicherung und derjenigen auf Papier, ist, dass elektronische Daten nicht geschreddert und erlebte Erinnerungen nicht vergessen gehen.
23:56
Jennifer Anistons Hochzeit verflucht?23:53
Nationalratskommission befürwortet Bundeslösung zu Herzzentren23:44
Zentrale Datei für V-Leute in Deutschland23:34
Ecuadors Präsident Correa für neue Amtsperiode vereidigt23:29
Nationalrat steht zur Pädophilen-Initiative23:11
Gisele Bündchen fordert authentische Fotos22:58
Tote bei Taliban-Angriff in Kabul22:52
Niersbach in UEFA-Exekutive22:49
Katy Perry: Neuer Lover?22:39
Heidrich/Zumkehr in Argentinien zumindest Neunte- Letzte Meldungen
- Freie Stellen aus der Berufsgruppe Online Marketing, Social Media
- Leiter Produkt Management Medien (m/w) 100 %
Ihre Aufgaben: Sie definieren Produkte und lancieren Markt-Analysen Sie schlagen mögliche... Weiter - Senior Researcher (m/w) Experimentelle Medienpraxis (60 %)
Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW umfasst neun Hochschulen mit rund 9'500 Studierenden. Die... Weiter - Digital PR Strategist (100%)
#digital, #social, #connected, #educated, #experienced, #curious, #personality Sie entwickeln und... Weiter - CH-Digital Marketing Acquisition Specialist
Digital Marketing Acquisition Specialist Ich will mein Potential ausschöpfen und mehr aus meiner... Weiter - Strategischer Berater Kundendatenanalytik (w/m)
«Interessante und vielseitige Aufgaben.» Der Bereich Customer Intelligence bietet den Unternehmen... Weiter - E-BUSINESS- / ONLINE SALES VERANTWORTLICHER (m/w)
Sie lieben die Welt der neuen Medien? In Ihrer neuen Position sind Sie verantwortlich für die... Weiter - Marketing Assistant 100% (Skechers USA)
"Marketing Assistent/in Schweiz und Österreich" Skechers ist eines der weltweit führenden... Weiter - Social Community Coordinator 100%
Wir suchen für unseren Kunden, einem Technologie Unternehmen im Raum Zürich, ab sofort oder nach... Weiter - Digital Marketing Spezialist CRM
Unser Kunde, ein Hersteller von erstklassigen Produkten im Bereich Elektronik, sucht per sofort... Weiter - Leiter eCommerce (m/w)
Aufgaben: Verantwortung für die strategische Weiterentwicklung des eCommerce-Bereichs Gestaltung /... Weiter - Über 20'000 weitere freie Stellen aus allen Berufsgruppen und Fachbereichen.

Internetpräsenz aufbauen?
www.zielgruppe.info www.onlinekampagne.com www.aufmerksamkeit.info www.diskussion.com www.medienpsychologin.info www.informationen.com www.faszination.info www.datensicherheit.com www.netzwerkseiten.info www.armaturenbrett.com www.nachwuchssprecherin.info
Registrieren Sie jetzt komfortabel attraktive Domainnamen!

- Graphen-Elektronik aus dem Drucker rückt näher
- Neues Führungsgespann für santésuisse
- Meistgenutztes Online-Medienangebot ist srf.ch
- Taiwans Panel-Hersteller kämpfen mit Preisverfall
- Wissenschaftler reissen sich um das Coronavirus
- SRG kündigt Vertrag mit Hilfsorganisationen
- Aufholjagd nach Winter führt zu steigenden Umsätzen
- Weitere Wirtschaftsmeldungen
- Graphen-Elektronik aus dem Drucker rückt näher
- 3D-Drucker «Mataerial» arbeitet in der Vertikalen
- Kindle Fire HD bald in 170 Ländern erhältlich
- Facebook sind frauenfeindliche Inhalte egal
- Samsung verkauft Galaxy S4 binnen weniger Wochen zehn Millionen Mal
- Hightech-Gewehr hat «unglaubliche Zielgenauigkeit»
- Wird Apple in iOS7 gleich Vimeo- und Flickr integrieren?
- Letzte Meldungen
- Solar Impulse stellt neuen Streckenrekord auf
- Solar Impulse zu zweiter US-Etappe gestartet
- Solarboot bricht eigenen Rekord
- Telekomkonzerne rufen zum Stromsparen auf
- Markt für nachhaltige Anlagen legt um 15 Prozent zu
- Sonnenenergie-Forscher entdecken Quantenmechanik
- «Drop Air» integriert effektive Pflanze in Luftfilter
- Letzte Meldungen
- Seminare zum Thema Social Media
- Handy, Facebook & Co für verantwortungsvolle Eltern und Interessierte
- Social Media - Strategie & Corporate Communications
- Facebook, Youtube, MySpace & Co.
- PR im Social Web
- Etendre son réseau professionnel et en tirer profit
- Twitter, Flickr, Facebook & Co.
- Social Media mit Facebook, Twitter und Co
- Facebook Privatsphäre - mehr Schutz fürs Privatleben, Praxis-Seminar
- Blogs mit Wordpress
- Der kommerzielle Einsatz von Facebook
- Weitere Seminare





























