Anti-SOPA-Protest
Wikipedia beendet Protest-Blackout
publiziert: Donnerstag, 19. Jan 2012 / 09:48 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 19. Jan 2012 / 13:02 Uhr
Wikipedia-Blackout vom 18. Januar 2012.
Wikipedia-Blackout vom 18. Januar 2012.

Berlin - Der erste Internet-Streik mit einem Blackout der englischen Ausgabe von Wikipedia zeigt Wirkung. Die politische Unterstützung für zwei umstrittene US-Gesetze, die im Kampf gegen Raubkopien im Internet drastische Massnahmen wie Netzsperren vorsehen, bröckelt.

Premium Website Ranking
GLOBONET GmbH
Toggenburgerstrasse 26
9500 Wil SG
3 Meldungen im Zusammenhang
Das Online-Lexikon Wikipedia war am Donnerstag wieder voll erreichbar. Ihre Betreiber riefen aber zu weiterem Kampf gegen die Gesetze auf - vor schneeweissem Hintergrund, nachdem die Seite einen Tag lang schwarz gewesen war.

Auch viele andere Websites wie Google hatten sich sich am Mittwoch an dem Protest, auch wenn nur wenige offline gingen. Einen koordinierten Widerstand in dieser Grössenordnung hatte es im Internet noch nie gegeben.

Die Kritiker argumentieren, dass die Gesetzesinitiativen - SOPA (Stop Online Piracy Act) im Repräsentantenhaus und PIPA (Protect IP Act) im Senat - die offene Struktur des Internets gefährden. Mit der geplanten Infrastruktur könnten missliebige Inhalte zensiert und Internet-Anwender gegängelt werden, lautet der Vorwurf.

Bei Wikipedia wurde am Mittwoch anstelle der üblichen englischsprachigen Einträge eine dunkle Seite mit einer Protest-Erklärung angezeigt. Google platzierte unter seinem Suchfenster den Link zu einer Online-Petition gegen das Gesetz. Für Nutzer in den USA war das bunte Google-Logo mit einem schwarzen Viereck verdeckt.

Meinungsumschwung

Mehrere US-Senatoren beider Parteien überdenken inzwischen ihre bisherige Unterstützung für die Gesetze. Sechs Republikaner baten den demokratischen Mehrheitsführer in der Kongresskammer, Harry Reid, den Gesetzgebungsprozess zu verlangsamen, um den Entwurf zu überarbeiten, wie die «Washington Post» am Mittwoch berichtete.

«Wir hören immer deutlicher von Wählern und Betroffenen, dass sie sich grosse Sorgen über unbeabsichtigte Konsequenzen machen», schrieben die Senatoren.

Der republikanische Senator Marco Rubio, der unter den Initiatoren der PIPA-Gesetzgebung war, zog seine Unterstützung zurück. Der Autor des SOPA-Gesetzes, der republikanische Abgeordnete Lamar Smith, bekräftigte allerdings, dass er sein Vorhaben weiter vorantreiben werde.

(joge/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
San Francisco - Eigentlich ist Wikipedia ein Mitmach-Lexikon - jeder kann Artikel anlegen und bearbeiten. Doch immer weniger ... mehr lesen
Die Autoren laufen Wikipedia davon.
Aus Protest gegen ein Gesetz in den USA ist die Seite von Wikipedia 24 Stunden offline.
New York - Im Internet wird gestreikt: Die englischsprachige Version des ... mehr lesen 2
Washington - Die Online-Enzyklopädie Wikipedia will ihre englischsprachige Seiten aus Protest gegen ein im US-Kongress ... mehr lesen
Auch Jimmy Wales wehrt sich gegen  den «Stop Online Piracy Act» (SOPA) und den «Protect IP Act» (PIPA).
Premium Website Ranking
GLOBONET GmbH
Toggenburgerstrasse 26
9500 Wil SG
Wir sind eine schweizer «Full Service Webagentur» mit den Kernkompetenzen, eCommerce, Webdesign und Online Marketing
Apple geht in die Offensive.
Apple geht in die Offensive.
Wandel beginnt  Cupertino - Bei Streaming-Musik ist Apple ein Späteinsteiger, der auf viele Rivalen trifft. Doch der Wandel des Geschäfts steht erst am Anfang. 
Apple ändert nach Brief von Taylor Swift Regeln für Musikdienst Cupertino - Taylor Swift bringt den IT-Giganten Apple zum Einlenken: Die 25-jährige ...
Apple will Spotify und Pandora Konkurrenz machen San Francisco - Apple geht im Musikgeschäft in die Offensive mit neuen ...
Blonderblog Social Schlussmachen  Der Umgang mit dem aktuellen Beziehungsstatus auf Social-Media kann ein Minenfeld ...  
In einer Beziehung mit Facebook.
Vorwurf der «illegalen Organisation»  Paris - Im Zuge von Justiz-Ermittlungen zur umstrittenen Fahrdienst-App UberPop sind die beiden Chefs von Uber Frankreich in ...  
Die gestiegene Qualität der Musik ist kaum hörbar.
eGadgets High-Resolution-Musik: Industrie veräppelt Kunden London - Was menschliche Ohren überhaupt ...
Domain Namen registrieren
Domain Name Registration
Zur Domain Registration erhalten Sie: Weiterleitung auf bestehende Website, E-Mail Weiterleitung, Online Administration, freundlichen Support per Telefon oder E-Mail ...
Domainsuche starten:


Web to Print, Brand Management, Remote Publishing Systeme. Content Management Systeme. Weblösungen.
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 16°C 25°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Basel 12°C 25°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
St.Gallen 18°C 27°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Bern 14°C 30°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Luzern 16°C 30°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Genf 15°C 33°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Lugano 19°C 28°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten