Wilde Verfolgunsgjagd
publiziert: Mittwoch, 8. Nov 2006 / 19:43 Uhr

Lausanne - Der Versuch einer Waadtländer Polizeipatrouille, ein Auto zu kontrollieren, glückte erst nach einer wilden Verfolgunsgjagd mit sieben beschädigten Autos.

Erst dem dritten Polizeiauto gelang es, den Wagen an der Weiterfahrt zu hindern.
Erst dem dritten Polizeiauto gelang es, den Wagen an der Weiterfahrt zu hindern.
Ein Polizist wurde leicht verletzt. Das Fluchtauto ging in Flammen auf.

Der Polizei war das mit drei Personen besetztes Auto kurz nach 11 Uhr in Renens VD aufgefallen, wie es in einer Polizeimitteilung heisst.

Auf die Haltesignale der Polizei reagierte der Lenker jedoch mit Flucht.

Gefährliche Fahrt

Zuerst raste er mit hohem Tempo durch Renens, bevor er auf die A1 in Richtung Genf einschwenkte. Zuvor hatte er ein Auto gestreift und dessen Seitenspiegel beschädigt.

Die Gemeindepolizei von Renens hatte inzwischen die Kantonspolizei alarmiert, die sich nun ihrerseits an die Verfolgung machte. Die Flüchtenden jagten mit 200 km/h über die Autobahn, von einer Spur zur anderen wechselnd und damit andere Verkehrsteilnehmer gefährdend.

Hindernisse umfahren

Auch ein quer gestellter Sattelschlepper vermochte die Höllenfahrt nicht zu unterbrechen: Der Raser überholte das Hindernis mit 100 km/ h auf dem Grasstreifen.

Auf der Höhe von Nyon wurde eine Nagelsperre ausgelegt. Doch auch die vier zerstochenen Pneus hinderten den Lenker nicht am Weiterrasen, wobei er ein weiteres Fahrzeug rammte und beschädigte.

Bei Gingins VD wurde der Versuch unternommen, den Raser zwischen zwei Polizeiautos zu blockieren. Diese wurden vom Fluchtauto ebenfalls beschädigt, und erst einem dritten Polizeiauto gelang es, den Wagen an der Weiterfahrt zu hindern.

Flucht zu Fuss

Nun versuchten die Insassen, sich zu Fuss aus dem Staub zu machen. In einem nahegelegenen Feld respektive einem Wäldchen konnte die Polizei ihrer schliesslich habhaft werden.

Es handelt sich um drei französische Fahrende im Alter von 12, 18 und 20 Jahren. Ihr überhitztes Auto ging in Flammen auf, was den Einsatz der Feuerwehr nötig machte. Die Polizeikräfte waren mit rund 20 Patrouillen im Einsatz.

Gegen die Festgenommenen wurde eine Strafuntersuchung eingeleitet. Diese soll Aufschluss über die Fluchtgründe und allfällige Vergehen geben.

(bert/sda)

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