Wildvogelkrankheit Usutu erreicht Schweiz
publiziert: Freitag, 25. Aug 2006 / 10:55 Uhr

Zürich - In der Schweiz ist bei verendeten Vögeln erstmals das Usutu-Virus entdeckt worden.

Betroffen sind unter anderem Eulen.
Betroffen sind unter anderem Eulen.
Die Wildvogelkrankheit stammt aus Afrika. Betroffen waren Amseln, Haussperlinge und Eulen. Für Menschen und Säugetiere besteht keine akute Gefahr. Seit Ende Juli seien in der Stadt Zürich vermehrt tote Amseln und Haussperlinge aufgefunden worden, teilte die Universität Zürich mit. Auch mehrere Eulen im Zoo Zürich sind verstorben. Eine Vogelgrippe- Infektion wurde aber ausgeschlossen.

Die Abteilung für Zoo-, Heim- und Wildtiere an der Vetsuisse- Fakultät der Universität Zürich untersuchte die toten Vögeln in Zusammenarbeit mit weiteren Instituten der Universitäten Zürich und Bern sowie Wien.

Von Stechmüsken übertragen

Das Usutu-Virus stammt aus Afrika. In Europa wurde es bislang nur in Österreich, erstmals 2001 im Raum Wien, entdeckt. Vermutlich wurde es über Zugvögel nach Österreich eingeschleppt. Es wird durch Stechmücken von Vogel zu Vogel übertragen - dafür ist es in der Schweiz nur in den Monaten Juli bis September genügend warm.

Für einige Vogelarten, vor allem Singvögel wie Amseln, könne das Usutu-Virus tödlich sein, heisst es in der Mitteilung weiter. Hühner und andere Hausgeflügel sind dagegen nicht betroffen. Auch bei Ziervögeln wurden nie Infektionen beobachtet.

Immunität wahrscheinlich

Zudem gehen die Forscher davon aus, dass die Vögel mit der Zeit dagegen immun werden. So würden in Österreich momentan kaum noch am Usutu-Virus verendete Vögel entdeckt.

Für Menschen und Säugetiere wie Katzen bestehe keine akute Gefahr. Infektionen seien zwar nicht auszuschliessen, würden aber nur zu geringfügigen Erkrankungen wie Fieber oder Hautausschlägen führen. Schwerwiegende Erkrankungen wurden bisher noch nie beobachtet.

Auch weitere Usutu-Verdachtsfälle sollen abgeklärt werden. Dabei helfe auch der im Rahmen der Vogelgrippe-Überwachung bestehende Aufruf, bei mehr als fünf toten Vögeln an einem Ort das kantonale Veterinäramt zu informieren.

(ht/sda)

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