US Open
Williams-Power fegte Hingis aus dem US-Open
publiziert: Freitag, 7. Sep 2001 / 21:10 Uhr / aktualisiert: Freitag, 7. Sep 2001 / 23:36 Uhr

New York - Ei, ei, ei - das war eine Lehrstunde für Martina Hingis in Sachen Power-Tennis. Serena Williams liess der Schweizerin im US-Open-Halbfinal nicht den Hauch einer Chance. Die Amerikanerin powerte die Nummer 1 mit einer 6:2, 6:3 Ohrfeige aus dem Turnier. Hingis konnte einem fast Leid tun, derart überlegen präsentierte sich Williams an diesem Freitag. Weil auch Venus gegen Capriati gewann, kommt es erstmals an einem Grand-Slam-Turnier zu einem Final zweier Geschwister.

Es war eine ganz bittere Stunde für Martina Hingis. Sie wurde von der jüngeren der Williams-Schwestern in nur 51 Minuten wie eine Juniorin deklassiert. Wer dieses Spiel sah, muss sich fragen: Sollte das Damen-Tennis nicht in Gewichts-oder Power-Klassen unterteilt werden?

David Hasselhoff sang vor dem Hingis-Halbfinal die amerikanische Nationalhymne. Der Sänger und Filmstar ist sich aus der TV-Serie «Baywatch» den Umgang mit athletischen Schönheiten gewohnt. David Hasselhoffs athletischen Ansprüchen dürfte Martina Hingis nicht genügt haben. Die Schweizerin lag nach 17 Minuten 1:5 zurück und besass trotz einer 2:1-Führung im zweiten Satz nicht den Hauch einer Chance.

Als Drama erachtete Martina Hingis das Debakel nicht. «Die schlimmste Niederlage? Nein, nein -- im Halbfinal des US Open darf man gegen Serena Williams verlieren. Eine schlimme Niederlage wäre gewesen, wenn ich in der 3. Runde gegen Iva Majoli verloren hätte.» Trotzdem muss die Niederlage Hingis gewaltig zu denken geben. Vor dem Spiel fühlte sie sich gut in Form und bereit -- dann folgte ein Desaster. Und nun folgen für Hingis noch schwerere Zeiten. Sie wird die Nummer 1 verlieren -- wenn nicht am US Open (Capriati benötigte einen Sieg über Venus Williams zur Nummer 1), dann nachher. Und sie muss sich gewaltig steigern, wenn sie künftig Serena Williams wieder eine Chance haben will.

(news.ch)

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