Windows will Stuben erobern
publiziert: Montag, 18. Okt 2004 / 10:30 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 13. Apr 2005 / 19:29 Uhr

Vom Büro ins Wohnzimmer: Der Software-Gigant Microsoft will mit seiner "Windows Media Edition 2005" in Schweizer Stuben vom Videorecorder bis Fotoalbum alles ersetzen. Aber vorerst werden sich nur Trendsetter die neuen Geräte leisten können.

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Weiterführende Links zur Meldung:

Mehr zum "Windows Media Edition 2005"
Übersicht der verschiedenen Funktionalitäten. (Englisch)
www.microsoft.com/windowsxp/mediacenter/evaluation/whatsnew.mspx

Peter Züger, Leiter der Home & Entertainment Division bei Microsoft Schweiz, reibt sich die Hände: "Der Schweizer Markt ist reif. Eine Million Haushalte haben Internet-Anschluss. Keine andere Nation gibt pro Kopf mehr Geld für Unterhaltungselektronik aus."

Pünktlich zum Start des Weihnachtsverkaufs lanciert das Redmonder Softwarehaus im November die "Microsoft XP Media Center Edition 2005". Zusammen mit sechs Hardware-Herstellern bringt man eine neue Generation von Computern auf den Markt.

Bedient werden sie nur noch mit der Fernbedienung. "Die Handhabung ist um einiges einfacher als per Tastatur", schwärmt Züger, "denn nur so können wir den Massenmarkt erobern."

Nur noch ein Gerät

Läuft alles nach den Plänen Microsofts, sollen die "Media Edition"-PCs früher oder später alle anderen Geräte im Wohnzimmer ersetzen. Auf dem Rechner lassen sich bis zu 1000 CDs speichern, 80 Stunden Fernsehprogramm aufnehmen oder DVDs gucken.

"Alles geschieht mit wenigen Knopfdrücken", so Peter Züger. Auf Wunsch können Musik-, Bild- und Videodateien auf portable Geräte gespeichert werden.

Für die Masse noch zu teuer

Die Geräte der ersten Hersteller wie Fujitsu Siemens, Reycom und Toshiba, die jetzt auf den Markt kommen, kosten in der Grössenordnung zwischen 2000 und 4000 Franken. Das momentan einzige portable Gerät, das "Zen Media Center" aus dem Hause Creative Labs (eine Art MP3-Player mit Video-Funktion) wird um die 800 Franken kosten.

Das dürfte in einer ersten Phase nur die ganz angefressenen Unterhaltungselektronik-Anhänger ansprechen. Die Preise sollen aber rasch sinken, auf bis zu 1400 Franken. Spätestens dann bläst Microsoft zum Angriff auf den Massenmarkt.

In einer zweiten Phase wird ausserdem der Musik-Downloaddienst "MSN Music" aufgeschaltet. Vom Media-PC aus lassen sich dann Songs aus dem Internet herunterladen. Voraussetzung ist ein Breitband-Anschluss im Wohnzimmer, vorzugsweise via ein kabelloses WLAN.

(von Geri Holdener/news.ch)

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