Winterthur, Biel und Nyon bereits ausgeschieden
publiziert: Samstag, 20. Sep 2008 / 23:22 Uhr

Titelverteidiger Basel musste sich in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cup mit einem 1:0-Mini-Sieg über Erstligist Schötz zufrieden geben. Gar gleich an der ersten Hürde gestrauchelt sind Winterthur, Biel und Nyon aus der Challenge League.

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4150 Zuschauer pilgerten ins Luzerner Hinterland und wollten Champions-League-Teilnehmer Basel gegen Aussenseiter Schötz stolpern sehen. Die Sensation fand zwar nicht statt, doch die Zuschauer zeigten sich begeistert ob der Leistung des Unterklassigen, der aufgrund der spannenden Schlussphase zumindest eine Verlängerung verdient gehabt hätte.

Weil aber Michael Koch (89.) und in der Nachspielzeit zweimal Martin Fischer ausgezeichnete Torchancen nicht nützen konnten, blieb es beim einzigen Treffer von Orhan Mustafi in der 79. Minute. Der Sieg der höherklassigen Gäste, die gleich fünf Akteure des Champions-League-Spiels gegen Schachtjor Donezk aus Schonungsgründen zu Hause liessen, ist jedoch aufgrund des vehementen Sturmlaufs in der zweiten Halbzeit verdient.

Fünfmal Ianu

Einen klassischen Fehlstart leistete sich das Überraschungsteam der bisherigen Axpo Super League: Nach etwas mehr als fünf Minuten (!) lag der FC Aarau beim interregionalen Zweitligisten Binningen bereits 0:2 hinten. Topskorer Cristian Ianu machte dann den Rückstand nach 22 Minuten innerhalb von 63 Sekunden wett und steuerte danach drei weitere Treffer zum klaren 6:2-Erfolg bei.

Winterthur zeigte Nerven

Erstes prominentes Opfer des diesjährigen Cup-Wettbewerbes ist der FC Winterthur, der gegen Seefeld Zürich nach einem 0:0 ins Penaltyschiessen musste und dieses gegen den interregionalen Zweitligisten mit 2:3 verlor.

Yao Aziawonou, Luca Radice, Nick von Niederhäusern und Julian Bühler brachten ihre Versuche nicht ins Ziel. Schon in der Verlängerung hatten die dezimierten Winterthurer zweimal nur die Latte getroffen.

Ebenfalls ins Penaltyschiessen musste der zweifache Cupfinalist Schaffhausen beim Thurgauer Zweitligisten Amriswil, der dank seinem ausgezeichneten Torhüter Javier Belda 120 Minuten ohne Gegentreffer blieb. Der Challenge-League-Verein bewies aber doch noch Nerven und siegte in der Entscheidung vom Elfmeterpunkt mit 4:2.

Beide Aufsteiger out

Zwei überraschende Niederlagen setzte es für die beiden Challenge-League-Aufsteiger Nyon und Biel in Lokalderbys ab. Im Waadtländer Nachbarduell unterlag Stade Nyonnais beim Erstligisten Le Mont nach klarer Dominanz 0:2. Die Bieler lagen in Grenchen bis zur 70. Minute 2:0 vorne, wurden danach aber für den Platzverweis gegen Erhan Kavak (Tätlichkeit) gleich doppelt bestraft. Grenchen drehte auf, erzwang durch Edward Abayateye und Sacha Stauffer innerhalb von sieben Minuten die Verlängerung und erzielte in der 112. Minute durch Stephan Doua den verdienten Siegestreffer.

St. Gallen mit Jokertoren

Grosse Probleme bekundete ASL-Absteiger St. Gallen beim interregionalen Zweitligisten Bazenheid: Erst die Einwechselspieler Mustafa Dabo und Marco Hämmerli verhalfen dem fehlerhaften und nervösen Höherklassigen in der Verlängerung zum 2:0-Erfolg.

Eklat in Grenchen

Für einen Eklat sorgten Zweitligist Wacker Grenchen und der FC Alle: Nach drei Platzverweisen in der Verlängerung musste der Schiedsrichter die Partie in der 119. Minute abbrechen, nachdem sich Spieler beider Mannschaften zusammen mit Zuschauern und Betreuern eine Massenschlägerei auf dem Spielfeld lieferten. Die Gäste aus der interregionalen 2. Liga hatten zu diesem Zeitpunkt 3:1 geführt.

(tri/sda)

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