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Wirtschaft setzt auf freiwillige CO2-Reduktion
publiziert: Donnerstag, 12. Aug 2010 / 11:27 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 12. Aug 2010 / 19:09 Uhr
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Dr. Pascal Gentinetta Vorsitzender der Geschäftsleitung der Economiesuisse an der Medienkonferenz.
Dr. Pascal Gentinetta Vorsitzender der Geschäftsleitung der Economiesuisse an der Medienkonferenz.

Bern - Die Revision des CO2-Gesetzes gefährde die freiwilligen Beiträge von Firmen zum Klimaschutz, warnt die Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW). Falls das neue Gesetz die Ziele zur Einsparung von Treibhausgasen vorschreibe, gehe ein erfolgreiches Kooperationsmodell verloren.

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Mit freiwilligen Massnahmen hätten jene 2000 Unternehmen, die sich der EnAW angeschlossen haben, im Jahr 2009 ein Rekordergebnis geliefert, hiess es am Donnerstag vor den Medien in Bern: Erstmals habe die CO2-Reduktion die Schwelle von einer Million Tonnen überschritten. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 wurden in der Schweiz 53,2 Millionen Tonnen Treibhausgase ausgestossen.

Bereits heute trügen hunderte Firmen aufgrund freiwilliger Abkommen mit dem Bund zum Klimaschutz bei. «Nicht die Wirtschaft ist das Problem, sie ist die Lösung», machte EnAW-Präsident Pascal Gentinetta, der auch Direktor des Wirtschaftsdachverbandes economiesuisse ist, Werbung in eigener Sache. Das Prinzip der Freiwilligkeit sei der Königsweg, um den CO2-Ausstoss zu verringern.

Heute fördert und vermittelt die EnAW Zielvereinbarungen zwischen Unternehmen und dem Bund. Je nach Grösse und Tätigkeit der Firma werden Reduktionsziele vereinbart. Lässt sich ein Unternehmen auf ein verpflichtendes Reduktionsziel ein, wird es bei Erreichen des Ziels von der CO2-Abgabe des Bundes befreit.

Nachholbedarf bei KMU

Vor allem grosse Industriefirmen nutzen die Zielvereinbarungen. Nachholbedarf ortet die EnAW bei den kleineren und mittleren Unternehmen (KMU). Ende 2009 zählte die EnAW 217 KMU, die sich zur CO2-Reduktion bereit erklärt hatten.

Das Bundesamt für Energie (BFE) hofft, dass sich künftig mehr KMU verpflichten, Treibhausgase zu reduzieren, wie BFE-Sprecherin Marianne Zünd auf Anfrage sagte. Mit den vielen KMU Zielvorgaben auszuhandeln, bedeute aber einen viel grösseren Beratungsaufwand für die Energie-Agentur.

Das neue CO2-Gesetz müsse diese Herausforderungen berücksichtigen. Im Gesetzesentwurf schlägt der Bundesrat beispielsweise vor, für einzelne Wirtschaftszweige Reduktionsziele festzulegen - heute wird für jede Firma ein eigenes Reduktionsziel festgelegt.

Neue Regeln verhindern

Neue Vorschriften durch das CO2-Gesetz will die EnAW aber gerade verhindern: «Es bleibt zu hoffen, dass das Erfolgsmodell mit hohem Freiheitsgrad auch in der künftigen Gesetzgebung berücksichtigt bleibt», hielt Gentinetta fest.

(bert/sda)

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was wäre wenn deswegen alle bei uns die sparsamen Geräte, Maschinen .... einkaufen würden?
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CO2, CO2 .
.ich bin gespannt, wie lange wir uns diesen übertriebenen Luxus (Mist) noch leisten können. Neben den negativen Einflüssen für die Schweizer Wirtschaft, auf die sie keinen Einfliuss nehmen kann, braucht es solche Regelungen wie die CO2-Abgabe nicht auch noch. Sauberer bleiben als der Rest der Welt und dabei krepieren?
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