Tests mit Mäusen
Wissen um Proteine soll Taubheit heilbar machen
publiziert: Samstag, 17. Okt 2015 / 12:34 Uhr / aktualisiert: Samstag, 17. Okt 2015 / 13:33 Uhr
Schwerhörigkeit könnte bald heilbar sein.
Schwerhörigkeit könnte bald heilbar sein.

Forscher der University of Maryland haben die verantwortlichen Proteine identifiziert, die zunehmende Taubheit verursachen und somit einen neuen Weg eröffnet, Gehörverlust medizinisch zu behandeln. «Die neue Studie lässt uns die Genetik des Hörens besser verstehen», meint Forschungsleiterin Ronna Hertzano.

Hertzano und ihre Kollegen verwendeten Mäuse, deren Sinneshärchen durch ein leuchtendes Protein glänzen und damit den Forschern die Möglichkeit geben, die Gehörzellen von anderen Zellen zu unterscheiden. Sie massen die Expression tausender Gene, die in den Härchenzellen im Innenohr enthalten sind. Ziel war es, diese zu quantifizierten und zu sequenzieren.

Nachdem die Wissenschaftler einen Genkatalog entwickelt hatten, suchten sie nach den Schlüsselregulatoren, die für die Regeneration der Härchenzellen verantwortlich sind. Sie fanden heraus, dass es sich dabei um den RFX-Transkriptionsfaktor handelte, eine spezielle Gruppe von Proteinen, denen ganz bestimmte Schlüsselfunktionen für das Hören zukommen.

Wissenstransfer als Ziel

Obwohl die Experimente mit Mäusen durchgeführt wurden, könnten die Gene auch beim Menschen ähnlich arbeiten. So könnte es sogar möglich sein, die gewonnenen Erkenntnisse des RFX-Transkriptionsfaktors für die Behandlung von Gehörverlust zu verwenden, um entweder die Härchenzellen vor dem Tod zu schützen oder ihr Wachstum zu beschleunigen.

(pte)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
-
Publinews Papiliorama  Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen: erleben Sie das bunte Ballett der exotischen Schmetterlinge, welche frei um Sie herumfliegen, die bizzaren Kreaturen der Nacht, die Regenbogentukane und einheimischen Schmetterlinge, die Gliederfüsser mit ihren aussergewöhnlichen Formen und die Wollschweine, welche sich als Landschaftsgärtner betätigen. Das Papiliorama in Kerzers nimmt Sie mit auf eine spannende Entdeckungsreise. mehr lesen  
Medizinische Forschung  Bern - Das Inselspital nimmt mit der ... mehr lesen
Das Berner Inselspital stellt die Proben für mehrere Forschungsprojekte und einem grösseren Forscherkreis zur Verfügung.
Wegen Zika - Acht Wochen nur geschützt  Genf - Touristen sollen nach ihrer Heimreise aus Zika-Gebieten mindestens acht Wochen auf ungeschützten Sex verzichten. Das riet die Weltgesundheitsorganisation WHO am Dienstag. mehr lesen  
Die Knochendichte eines Frühchens ist geringer.
Erhöhtes Osteoporose-Risiko  Trondheim - In den letzten Wochen der Schwangerschaft gehört die Weitergabe von Kalzium an den Fötus ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 9°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel 11°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 12°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Bern 9°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Luzern 10°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 12°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 12°C 20°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten