Wissenschaft: Fussball-Lehren sind Mythen
publiziert: Dienstag, 18. Apr 2006 / 15:59 Uhr

Stuttgart - Viele traditionelle Fussball-Lehren sind reine Mythen und Klischees. Zu diesem Resultat kommen Wissenschafter.

Der Elfmeter im Heimspiel ist besonders kritisch.
Der Elfmeter im Heimspiel ist besonders kritisch.
Forscher hatten die Spielverläufe sowie Muskeln und Hirn der Spieler genauer unter die Lupe genommen. So dürfe bei einem Elfmeter auch ruhig der Gefoulte schiessen, berichtet das Magazin «Bild der Wissenschaft» in seiner Mai-Ausgabe. Der Gefoulte treffe mit der gleichen Wahrscheinlichkeit wie jeder andere Spieler - in 77 Prozent der Fälle.

Aufgeräumt wird auch mit einem anderen Vorurteil: Der Angriff über die Flanken sei keinesfalls erfolgversprechender als durch die Mitte. Diese Ergebnisse hat der Sportwissenschafter Roland Loy, bei der Analyse von 3000 Bundesliga-Spielen herausgefunden.

Ausdauertraining schwächen nicht

Entgegen bisheriger Trainingsmethoden ergab darüber hinaus eine norwegische Untersuchung, dass Ausdauertraining weder langsam macht noch die Sprungkraft schwächt.

Auch die Psyche der Spieler wurde eingehend beleuchtet: Der Sportpsychologe Jürgen Beckmann von der Universität Potsdam untersuchte, weshalb manche Spieler unter Belastung besonders versagen.

Hirnlos beim Elfmeter

Eine typische Situation hierfür sei der Elfmeter. Bei manchen Spielern scheine diese Extremsituation das Gehirn auszuschalten, heisst es in dem Bericht.

Nach einer aktuellen Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) und der Universität Bonn schiessen deutsche Fussball- Erstligaprofis in Heimspielen beim Elfmeter sogar durchschnittlich 35 Prozent häufiger daneben als bei einem Auswärtsspiel.

(ht/sda)

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