Wittmann fordert 'Profi-Parlament'
publiziert: Samstag, 23. Jul 2005 / 12:04 Uhr

Bern - Walter Wittmann, emeritierter Wirtschaftsprofessor der Universität Freiburg, ist gegen bezahlte Nebenschäftigungen von vollamtlichen Politikern und Beamten.

Walter Wittmann will vollamtliche Politiker im Nationalrat sehen.
Walter Wittmann will vollamtliche Politiker im Nationalrat sehen.
Hauser Kommunikation: Ihr Plus in Kommunikation, Public Affairs, Public Relations, Moderation.
1 Meldung im Zusammenhang
"Vollamtlich Politiker, gleich auf welcher Stufe, dürfen keine Nebenmandate und keine Nebeneinkünfte haben, das ist tabu", betonte Wittmann in einem Interview in der "Mittelland Zeitung". Die Gewaltentrennung sei in einer Demokratie von grösster Bedeutung.

Wittmann sieht in der Schweiz denn auch eine Verfilzung zwischen Wirtschaft und Politik, die keine Synergien bringe, sonderen Ineffizienz fördere: "Was soll ein Politiker ohne entsprechende Qualifikationen in einem Verwaltungsrat eines Stromkonzerns oder einer Bank?"

Nur eine Professionalisierung der Politik könne dem entgegenwirken. Wittmann spricht sich deshalb auf Bundesebene für vollamtlichen Parlamentarier mit Lohn und Pensionsberechtigung aus: "National- und Ständeräte dürfen keine Funktionen mehr in Armee und Wirtschaft ausüben."

Finanziert werden soll das "Profi-Parlament" mit Steuergeldern. Dies sei bei einem Gesamtbudget des Bundeshaushalts von 50 Milliarden Franken "ein Tropfen auf den heissen Stein". Auf Gemeindebene könnte die Exekutive dagegen nur bezahlt werden, wenn sich kleine Gemeinden zu "leistungsfähigen Einheiten" zusammenschliessen würden.

(bsk/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Immer mehr Nationalratsmitglieder haben keinen andere Arbeit als die Politik. Das stellt Ratspräsident Hansjörg Walter fest. ... mehr lesen
Nationalratspräsident Hansjörg Walter.
Hauser Kommunikation: Ihr Plus in Kommunikation, Public Affairs, Public Relations, Moderation.
Erfasst werden sollen Basisdaten zur Person, zur Diagnose und Erstbehandlung sowie zum Krankheitsverlauf.
Erfasst werden sollen Basisdaten zur Person, zur Diagnose ...
Einheitliche Registrierung  Bern - Krebserkrankungen sollen künftig schweizweit einheitlich registriert werden. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Botschaft zu einem entsprechenden Gesetz ans Parlament geleitet. Kritik zum Datenschutz hat er nach der Vernehmlassung teilweise Rechnung getragen. 
Dschungelbuch Am Montag organisierte «Der Bund» ein Gespräch zum Thema «Ist die Stadt Bern zu links?» mit dem beliebten bernischen Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät. Zu links? Die Polizeistadt Bern? Weshalb lacht hier niemand? mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1033
    Wir prostituieren uns tagtäglich in den Social Medien, wir zeigen die intimsten Lebensbereichen im TV ... heute 01:13
  • Kassandra aus Frauenfeld 1033
    Gold scheffeln bringt nichts. Wenn mans braucht, wills keiner und wenn alle es wollen, ... gestern 18:59
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2541
    Da... scheint wieder einiges auf den Steuerzahler zuzukommen. Daher empfiehlt ... gestern 13:33
  • BigBrother aus Arisdorf 1453
    Polizeistaat Wir alle werden permanent überwacht, nur wissen dies viele nicht. 1989 ... gestern 11:22
  • HeinrichFrei aus Zürich 347
    Korrektur: CH-Gold lagert nicht in USA, wie ich schrieb Das Gold der Schweiz wird nicht in den USA aufbewahrt, wie ich schrieb. ... gestern 07:39
  • HeinrichFrei aus Zürich 347
    Gold in Bunkern der Schweiz lagern, nicht mehr in den USA Wenn sogar die SVP die Nein-Parole zu der Goldinitiative ausgegeben ... Do, 30.10.14 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1033
    Wenn dir so viel dran liegt, dann fahre nach Lausanne und bezahle den Eriträern ... Do, 30.10.14 18:08
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2541
    Konkret "Den Gesamtbetrag der Sozialhilfeleistungen bezifferte die Gemeinde per ... Mi, 29.10.14 19:41
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 8°C 14°C sonnig und wolkenlos leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Basel 4°C 14°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
St.Gallen 4°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Bern 3°C 15°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Luzern 6°C 15°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 5°C 16°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Lugano 7°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten