Treibstoffpreise
Wochenendfahrverbot für Laster aufgehoben
publiziert: Sonntag, 10. Sep 2000 / 08:10 Uhr

Paris - Nach den Protesten gegen die hohen Treibstoffpreise hat sich die Situation in Frankreich am Samstag weiter normalisiert. Die Pariser Regierung hob das Wochenendfahrverbot für Tankwagen auf.

Sie begannen bereits in der Nacht zum Sonntag, die nach den Depot-Blockaden völlig ausverkauften Tankstellen zu beliefern. Die grossen Erdölkonzerne Frankreichs rechneten damit, dass die Benzinversorgung ab Montag wieder funktioniert. Bereits am Abend bildeten sich kilometerlange Autoschlangen vor grossen Tankstellen.

Zustimmung

Ausschlaggebend für das Ende der Streiks war die Zustimmung der wichtigsten Berufsverbände der Spediteure und der Bauern zu den Vorschlägen der Regierung, die hohen Treibstoffpreise mit Steuersenkungen auszugleichen.

Von den 291 grossen Treibstofflagern und 13 Raffinerien waren am Abend nur noch 15 blockiert. Aus allen Landesteilen wurde ausserdem die Einstellung der Protestaktionen von Lastwagenfahrern, Bauern, Taxichauffeuren und Fahrern von Rettungsfahrzeugen gemeldet. Sie hatten neben den Benzin-Depots tagelang Strassen, Zugstrecken und Regionalflughäfen versperrt.

Die Protestwelle hatte am vergangenen Montag begonnen. 90 Prozent der 17 000 Tankstellen Frankreichs waren lahm gelegt und viele andere Bereiche des täglichen Lebens stark beeinträchtigt, beispielsweise die Müllabfuhr.

Mehrheit für Aktionen

Zum Beginn des Wochenendes war an fast allen Tankstellen das Benzin ausverkauft oder rationiert. Trotz der Beeinträchtigungen befürworteten 79 Prozent der repräsentativ befragten Franzosen in einer aktuellen Umfrage die Protestaktionen.

Unterdessen weiteten sich die Proteste gegen die hohen Benzinpreise auf andere europäische Länder aus. Während es in Italien und Deutschland am Samstag erste Aktionen gab, nahmen in Grossbritannien die Blockaden zu.

Dort wurden drei Ölraffinerien in verschiedenen Teilen des Landes von Lkw-Fahrern, Bauern sowie Taxi- und Busfahrern blockiert. Grossbritannien hat die höchsten Benzinpreise in der EU. Der Steuersatz pro Liter liegt dort bei 80 Prozent.

(klei/sda)

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