Ungefähre Schätzung
Wohl schon über 180'000 Tote in Syrien
publiziert: Donnerstag, 21. Aug 2014 / 21:58 Uhr / aktualisiert: Freitag, 22. Aug 2014 / 11:17 Uhr
Rund ein Drittel der Opfer seien Zivilisten gewesen. (Archivbild)
Rund ein Drittel der Opfer seien Zivilisten gewesen. (Archivbild)

Damaskus - Im syrischen Bürgerkrieg sind nach Schätzung der Beobachtungsstelle für Menschenrechte insgesamt mehr als 180'000 Personen getötet worden. Die Beobachtungsstelle nahm den ersten Jahrestag der Giftgasangriffe bei Damaskus zum Anlass für diese Bilanz.

6 Meldungen im Zusammenhang
Bei den Giftgasangriffen auf mehrere Orte nahe der Hauptstadt Damaskus starben am 21. August 2013 nach UNO-Angaben 1400 Menschen, darunter viele Kinder. Seither kamen im syrischen Bürgerkrieg mehr als 70'000 Menschen ums Leben, wie die Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London am Donnerstag bekanntgab.

Die Beobachtungsstelle gibt an, dass insgesamt mehr als 180'000 Menschen seit Ausbruch des Bürgerkrieges im März 2011 gestorben sind. Rund ein Drittel davon seien Zivilisten gewesen.

Ungeklärte Giftgasangriffe

Angesichts des Jahrestages der Giftgasangriffe fordert die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) eine umfassende Aufklärung. Es gebe immer noch keine Gerechtigkeit für die Hunderten von Opfern, sagte Nadim Houry, der Nahost-Koordinator von HRW.

Das Regime von Präsident Baschar al-Assad bezichtigte syrische Rebellen der Tat. Auf internationalen Druck hin erlaubte Damaskus jedoch trotzdem, die eigenen Chemiewaffenbestände vernichten zu lassen.

Rund 1300 Tonnen Chemikalien zur Produktion von Sarin und Senfgas liess das Regime ins Ausland bringen, wo sie unter anderem auf dem US-Spezialschiff «Cape Ray» im Mittelmeer zerstört wurden.

(bert/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Der syrische Bürgerkrieg forderte bereits 190'000 Todesopfer. (Symbolbild)
Al-Rakka - Im syrischen Bürgerkrieg ... mehr lesen
Köln - Weltweit sind nach ... mehr lesen
Dass es so viele Notfälle auf einmal gibt, ist noch nie vorgekommen.
Cape Ray: Auf diesem Schiff wurden die Chemiewaffen zerstört
Washington - Die syrischen Bestände zur Produktion von Chemiewaffen auf dem US-Spezialschiff «Cape Ray» sind komplett vernichtet. Die rund 600 Tonnen Chemikalien zur Herstellung ... mehr lesen
Damaskus - In Syrien sind nach Angaben von Aktivisten allein im Juli mehr als 5000 Menschen getötet worden. Wie die oppositionsnahe Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London am Freitag mitteilte, waren unter den genau 5340 Toten auch 225 Kinder. mehr lesen  1
Weitere Artikel im Zusammenhang
Damaskus - Die syrische Opposition ... mehr lesen
Wer benützt fiese Chemiewaffen?
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. ... mehr lesen   1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben Deutschland und Grossbritannien am Dienstag gemeinsam der tausenden Toten des grössten Seegefechts der Geschichte gedacht. mehr lesen  
Die NATO sei weiterhin an einem Dialog mit Russland interessiert.
NATO-Generalsekretär hält Rede in Warschau  Warschau - NATO-Generalsekretär Stoltenberg sieht das Bündnis wenige Wochen vor dem Warschauer Gipfel vor grossen Herausforderungen. Einen neuen ... mehr lesen  1
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 7°C 10°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Basel 5°C 13°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 4°C 10°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Bern 1°C 10°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Luzern 1°C 10°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 4°C 11°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Lugano 2°C 9°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten