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Wolldecken für Sendai
publiziert: Dienstag, 29. Mrz 2011 / 11:57 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 31. Mrz 2011 / 11:46 Uhr

30'000 Menschen in der Provinz Sendai erhalten Hilfe. World Vision hat einen 90-Tage-Plan erarbeitet. Ein Lagebericht.

3 Meldungen im Zusammenhang
Als lokal anerkanntes Hilfswerk ist es World Vision möglich, in Japan Hilfe zu leisten. Im Unterschied zu anderen Ländern verfügt Japan über eine Notfallplanung, weshalb sämtliche Hilfeleistungen von der Regierung koordinert werden können. 300'000 Soldaten und viele Freiwillige sind in den Krisenregionen im Einsatz.

Hilfswerke wie World Vision ergänzen die staatlichen Bemühungen zur Bewältigung der Katastrophe. Der Fokus von World Vision liegt in der Unterstützung der Menschen in den Auffangzentren. 10'000 Personen haben in den letzten Tagen Wolldecken, Trinkwasser und Hygienesets erhalten, weitere 20'000 Personen erhalten die Hilfe in den kommenden Tagen.

90-Tageplan für humanitäre Nothilfe

World Vision Japan hat einen 90-Tageplan für die humanitäre Nothilfe erarbeitet, ein Schwerpunkt darin ist die Betreuung von Kindern und älteren Menschen. Makibo Yamano, Verantwortlicher Kinderschutz bei World Vision Japan, ist in Sendai, um die Errichtung von Kinderbetreuungszentren zu organisieren. «In Koordination mit den lokalen Behörden geht es vor allem darum, geschultes Personal, das die Kinder psychosozial betreuen kann, zu rekrutieren. Zugleich vernetzen wir uns mit anderen kinderfokussierten Organisationen, um bestmöglich zu helfen.»

Die Kinderbetreuungszentren richten sich an Kinder bis 12 Jahre sowie an Kinder mit Behinderung. Da die japanische Gesellschaft überaltert ist, klärt World Vision momentan auch Möglichkeiten ab, wie Senioren betreut werden können.

(sk/World Vision)

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