Wurmkur: Asiaten setzen auf freie Software
publiziert: Dienstag, 2. Sep 2003 / 23:05 Uhr

Aufgeschreckt durch die jüngsten Computerviren-Attacken wollen Japan, China und Südkorea dem Softwarekonzern Microsoft möglicherweise den Rücken kehren und eigene Software nach dem Beispiel von Linux entwickeln.

Konkurenz für Bill Gates.
Konkurenz für Bill Gates.
"Die drei Länder haben verstanden, dass eine Marktbeherrschung durch ein einziges Unternehmen nicht gut ist", zitiert heute das Wall Street Journal einen Regierungssprecher des japanischen Handelsministeriums in seiner Online-Ausgabe.

Die Länder wollen dem Bericht zufolge eigene, so genannte freie Software nach dem Muster von Linux entwickeln, deren Quellcode (der Programmkern jeder Software) frei zugänglich ist und weltweit von jedem Nutzer verändert und angepasst werden kann.

Damit solle eine Alternative zu Microsofts Betriebssystem Windows geschaffen werden. In den vergangenen Wochen waren Rechner mit Microsofts Windows gleich mehrfach weltweit Ziel von Attacken durch Computerviren ausgesetzt.

Sowohl aus Kosten- als auch aus Sicherheitsgründen wünschten sich viele Verbraucher offene Betriebssysteme, hiess es weiter.

Über den gemeinsamen Plan soll voraussichtlich an diesem Mittwoch in Phnom Penh (Kambodscha) abgestimmt werden. Die drei Länder dürften nach Einschätzung eines Analysten von HSBC Securities in Tokio allerdings sehr unterschiedliche Interessen bei einem gemeinsamen Vorgehen verfolgen.

Japan könne mit der Entwicklung so genannter Open Source Software eine prominentere Stellung im globalen Markt einnehmen. China profitierte davon, da beim Einkauf von Hardware die Kosten für Software entfallen könnten. Und schliesslich könnten südkoreanische Elektronikkonzerne wie etwa Samsung auf Basis freier Software eigene Systeme für künftige mobile Geräte entwickeln und so die eigenen Umsätze steigern.

(bert/teltarif.ch)

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