XING pumpt ganzes Geld in weiteres Wachstum
publiziert: Montag, 5. Apr 2010 / 14:13 Uhr

Hamburg - Das Online-Business-Netzwerk XING hat im Vorjahr seine gesamten Erlöse reinvestiert. Der Jahresverlust in Höhe von 1,7 Mio. Euro ist nach Auskunft des Unternehmens auf einmalige und ausserplanmässige Abschreibungen von 5,4 Mio. Euro zurückzuführen.

Stefan Gross-Selbeck, Xing-CEO, sieht neue Anforderungen im B2B-Geschäft.
Stefan Gross-Selbeck, Xing-CEO, sieht neue Anforderungen im B2B-Geschäft.
Wertberichtigungen für Beteiligungen und Zukäufe hätten den Portalbetreiber demnach in die roten Zahlen gedrückt. Anhand der strategischen Ausrichtung habe sich die Plattform aber für weiteres Wachstum postiert. Bei Umsatz, Kunden und Mitgliedern konnte XING schon 2009 kräftig zulegen.

«XING lebte bisher fast ausschliesslich von seinen Premium-Kunden. In weitere Erlösquellen zu investieren, um sich breiter aufzustellen, ist bestimmt nachvollziehbar», meint XING-Sprecher Marc-Sven Kopka. Damit habe man die Weichen für neues Wachstum gestellt. Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds nimmt das Unternehmen von einer klaren Guidance für 2010 jedoch Abstand.

28 Prozent Umsatzplus

Obwohl der XING-Umsatz im Vorjahr besonders durch das Plus von beitragszahlenden Premium-Kunden angehoben werden konnte, bleibt unter dem Strich ein Verlust. Die Erlöse kletterten um 28 Prozent auf über 45 Mio. Euro, während das Portal mit 687.000 um ein Viertel mehr zahlende Mitglieder registrierte. Mit einem deutlichen Anstieg legte auch die Gesamtuserzahl von sieben auf 8,75 Mio. Mitglieder weltweit zu. Besonders stark aufgestellt ist XING nach wie vor im deutschsprachigen Raum mit nunmehr 3,74 Mio. Nutzern.

In den neuen Geschäftsfeldern investierte das Unternehmen kräftig. So steigerte das Portal den Umsatz in der Online-Stellenanzeigen-Vermarktung E-Recruiting um elf Prozent. Dabei schrumpfte der Gesamtmarkt nach XING-Angaben um rund 30 Prozent. Durch Werbeeinnahmen flossen 2,37 Mio. Euro in die Kassen der Plattform, was einem Anstieg von 46 Prozent entspricht. «Während wir uns in der Vergangenheit ganz auf das Endkundengeschäft konzentriert haben, stellen die neuen Geschäftsfelder im B2B-Geschäft ganz andere Anforderungen an uns», so XING-CEO Stefan Gross-Selbeck.

(fkl/pte)

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