Xamax beinahe durch - Erster Sieg für Luzern
publiziert: Samstag, 6. Apr 2002 / 22:40 Uhr

Bern - Nach der 8. Runde in der Auf-/Abstiegsrunde liegt das weiter ungeschlagene Neuchâtel Xamax dank einem souveränen 4:0- Heimsieg über Delémont mit fünf Punkten Vorsprung an der Spitze und hat den Ligaerhalt schon beinahe gesichert.

Wieder auf das gleiche Ziel hoffen dürfen Luzern nach dem ersten Vollerfolg über Winterthur (4:1) und Aarau dank dem überraschenden 1:0-Auswärtserfolg in Lausanne. Erst heute Sonntag treffen die beiden aufstiegshungrigen B-Ligisten Thun und Wil aufeinander. Mit einem Vollerfolg im Heimspiel könnten die Thuner ihr Polster auf den Strich auf fünf Punkte ausbauen.

Die souveräne Serie von Neuchâtel Xamax in dieser Auf- /Abstiegsrunde basiert auch auf den geglückten Transfers in der Winterpause sowie in diesem Frühjahr. Alle vier Treffer gegen Delémont wurden durch die Neulinge Rey (2), Wiederkehr und Chassot erzielt. Chassot avancierte bereits in seinem ersten Spiel in Neuenburg zum Publikumsliebling und auch dem ebenfalls kurz vor Transferschluss verpflichteten Bularen Donkov glückte im ersten Einsatz ein Assist.

Luzern verwandelte einen frühen 0:1-Rückstand durch Maslow noch in einen verdienten 4:1-Erfolg, der gar noch höher hätte ausfallen können. Hürzeler wehrte in der 90. Minute einen Foulpenalty von Gian ab. Nach dem ersten Meisterschaftssieg in diesem Jahr können die Innerschweizer nochmals auf den Ligaerhalt hoffen. Wenn Wil heute Sonntag in Thun nicht punktet, liegen die Luzerner nur noch sechs Punkte hinter Platz 4 zurück. In den sechs verbleibenden Runden wäre ein solcher Rückstand durchaus noch wettzumachen.

Aarau kehrte mit einer soliden Darbietung nach längerer Flaute zum Erfolg zurück. Gegen ein schwaches Lausanne gerieten sie kaum in Gefahr, wie im Hinspiel vor Wochenfrist mit 0:3 zu unterliegen. Tarone erzielte in der 39. Minute nach einem Fehler von Lausanne- Goalie Zetzmann den 1:0-Siegestreffer. Danach verlegten sich die Aarauer auf die Verteidigung des Vorsprungs, während sich die Einheimischen mit dem Platzverweis von Chavériat (74.) weiter schwächten. Der Franzose stand nach seiner Einwechslung nur 22 Minuten auf dem Spielfeld, ehe er nach einer Tätlichkeit an Okpala die Rote Karte sah.

(kil/sda)

 
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