Yahoo setzt bei Traffic Server auf Open Source
publiziert: Dienstag, 3. Nov 2009 / 22:45 Uhr

Sunnyvale, Kalifornien - Yahoo hat den Quelltext seiner Traffic Server-Software veröffentlicht.

Traffic Server bedient im Betrieb der Yahoo-Seiten täglich rund 30 Mrd. Webobjekte bzw. rund 400 Terabyte an Daten. (Archivbild)
Traffic Server bedient im Betrieb der Yahoo-Seiten täglich rund 30 Mrd. Webobjekte bzw. rund 400 Terabyte an Daten. (Archivbild)
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Experten wie Shelton Shugar, Senior Vice President of Cloud Computing bei Yahoo, diskutieren morgen, Dienstag, die Potenziale dieser Technologie auf der Fachmesse Cloud Computing Expo in Santa Clara.

Apache übernimmt

Die Open Source-Version der Software soll fortan unter Federführung der Apache Software Foundation weiterentwickelt werden. Zu diesem Zweck hat Yahoo den Anwendungsserver zunächst in den sogenannten Incubator von Apache eingebracht. Dort nimmt ein Team aus freien Entwicklern den Code unter die Lupe, bevor das Projekt von Apache offiziell aufgegriffen wird.

«Wir haben Traffic Server Apache übergeben, da es sich um hochqualitative Software von über 200'000 Zeilen Code in C++ handelt. Genau wie beim Java Software Framework Hadoop hat für uns der Aufbau einer potenten Entwicklergemeinschaft Priorität», sagt Shugar.

Cloudservices profitieren

Traffic Server beschleunigt Webseiten-basierte Services und kommt als Caching-Proxy-Server bei Yahoo seit acht Jahren zum Einsatz. Zudem brachten andere Webdienstleister wie AOL die auf der Entwicklungsarbeit der Firma Inktomi beruhende Software bereits zur Anwendung.

Traffic Server bedient im Betrieb der Yahoo-Seiten täglich rund 30 Mrd. Webobjekte bzw. rund 400 Terabyte an Daten. Laut Angaben von Yahoo bewältigt die Technologie auch mehr als 30'000 Aufrufe pro Sekunde und Server. «Aufgrund der hochperformanten Software kommt Yahoo jedoch mit einer relativ geringen Anzahl von 100 bis 150 Servern aus», so Shugar gegenüber dem Portal Cnet.

Traffic Server ermöglicht schnellere Reaktionen auf Aufrufe von gespeicherten Webobjekten. Die Veröffentlichung des Quellcodes ist daher für voll im Trend liegende Cloud Computing-Anwendungen von zentraler Bedeutung.

Das Software-Paket umfasst ein Framework von geringer Latenzzeit, setzt sich aus verschiedenen Modulen zusammen und ist so frei skalierbar. Ausserdem stellt es verschiedene Dienste für Session- und Konfigurationsmanagement, Routing, Authentifizierung sowie zur Lastenverteilung bereit.

(fest/pte)

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