77'759 Entzüge
Zahl der Führerausweisentzüge steigt erstmals seit 2010 wieder
publiziert: Donnerstag, 19. Feb 2015 / 12:08 Uhr
Der 2005 eingeführte Führerausweis auf Probe musste 2014 mit 1652 Fällen etwas weniger oft annulliert werden als im Vorjahr.
Der 2005 eingeführte Führerausweis auf Probe musste 2014 mit 1652 Fällen etwas weniger oft annulliert werden als im Vorjahr.

Bern - Erstmals seit 2010 mussten auf Schweizer Strassen wieder mehr Autofahrerinnen und Autofahrer ihren Führerausweis abgeben. Gegenüber 2013 stieg 2014 die Zahl um 2,7 Prozent auf 77'759 Personen. Am häufigsten wurden Schnell- und Blaufahrern das «Billett» abgenommen.

2 Meldungen im Zusammenhang
Damit haben die Kantone im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit 2010 wieder mehr Führerausweise eingezogen, wie aus den Zahlen des Bundesamts für Strassen (ASTRA) hervorgeht. Nach einem Höchststand im Jahr 2010 mit fast 79'000 Fällen sank die Zahl der Entzüge stetig, zuletzt 2013 um 0,7 Prozent.

Am meisten Lenker erwischte es 2014 wie schon in den Vorjahren wegen zu schnellen Fahrens. Mit 29'971 Fällen stiegen die Entzüge um 0,9 Prozent an.

Rückläufig waren dagegen die Fälle wegen Alkohol am Steuer. 15'781 Autofahrern mussten aus diesem Grund ihren Ausweis abgeben - ein Minus von 3,2 Prozent.

Kaskadensystem wirkt

Die Entzüge wegen Unaufmerksamkeit und Ablenkung, wozu auch die unerlaubte Verwendung von Mobiltelefonen gehört, verzeichneten ebenfalls eine Zunahme - um 3,7 Prozent auf 10'589 Fälle. Die Zahl der Verwarnungen nahm sogar um 7,5 Prozent zu.

Der 2005 eingeführte Führerausweis auf Probe musste 2014 mit 1652 Fällen etwas weniger oft annulliert werden als im Vorjahr.

Das neue Kaskadensystem bei den Wiederholungstätern zeigt laut dem ASTRA Wirkung. Während bei den Ersttätern die Zahl der Entzüge nur leicht zugenommen hat, stieg diejenige der Wiederholungstäter deutlich.

(flok/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Im zweiten Jahr in Folge ... mehr lesen
Immer mehr Führerausweise entzogen.
Weil immer mehr Autofahrer sich während der Fahrt ablenken lassen, greifen die Behörden durch. (Symbolbild)
Bern - Schnell eine SMS schreiben oder das Navi bedienen: Weil immer mehr Autofahrer sich während der Fahrt ablenken lassen, greifen die Behörden durch. mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Buchhaltung: Digital oder in Papierform?
Buchhaltung: Digital oder in Papierform?
Das Ausstellen einer Rechnung ist in der Schweiz rechtlich genau geregelt. Besonders Jungunternehmer und Startups sehen sich zu Beginn mit einer grossen Zahl verschiedener Anforderungen in diesem Bereich konfrontiert. Dabei herrscht Unklarheit darüber, welche Fallstricke tatsächlich beachtet werden müssen, um ein gesetzlich gültiges Papier abzugeben. Wir haben den Fokus deshalb auf die wichtigsten Grundlagen gelegt, die es zu beachten gilt. mehr lesen 
Schiedsgericht-Entscheide nach UDRP bei der WIPO  Um unsere Kunden vor unliebsamen Überraschungen zu schützen, haben wir bei domains.ch begonnen ... mehr lesen  
Bildquelle: http://alphastockimages.com
Schiffsunglück  Florenz - Kapitän Francesco Schettino ist mehr als vier Jahre nach der Havarie der «Costa Concordia» auch in zweiter Instanz zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Das Berufungsgericht in Florenz bestätigte damit das Urteil aus erster Instanz. mehr lesen  
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, will ein überparteiliches Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU das Referendum ergreifen. mehr lesen   3
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich -2°C 7°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt
Basel 1°C 9°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
St. Gallen 2°C 8°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer wolkig, wenig Schnee
Bern -3°C 5°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt
Luzern -1°C 9°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, wenig Schnee
Genf -1°C 8°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Lugano 1°C 10°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten