Zahl der Hochwasser-Toten in Argentinien steigt auf 17
publiziert: Samstag, 3. Mai 2003 / 07:48 Uhr

Buenos Aires - Bei der Hochwasserkatastrophe in Argentinien sind bis jetzt mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handle es sich entweder um ältere Menschen oder um Kleinkinder, teilten die Behörden der besonders betroffenen Provinz Santa Fe mit.

In Santa Fé sind ganze Strassenzüge unter Wasser.
In Santa Fé sind ganze Strassenzüge unter Wasser.
Sie seien ertrunken, an Unterkühlung oder an Herzinfarkten gestorben. Wie das Fernsehen berichtete, mussten etwa 150 000 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Das Wasser stand teilweise mehrere Meter hoch in den Strassen.

Allerdings hörte es auf zu regnen und die Pegelstände stiegen nicht mehr an, hiess es weiter. Im ganzen Land wurden Spenden für die Hochwassergeschädigten gesammelt. Auch Chile kündigte Hilfen an.

Anfang der Woche war binnen 48 Stunden so viel Regen gefallen wie sonst während eines durchschnittlichen Jahres. Der Fluss Salado führte die höchsten Wasserstände seit Beginn der Aufzeichnung. Die Schäden an Häusern, der Infrastruktur und in der Landwirtschaft wurden auf umgerechnet mehrere hundert Millionen Euro geschätzt.

(rr/sda)

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