Ein Fünftel ohne Internet:
Zahl der Internetanschlüsse in der Schweiz stagniert
publiziert: Freitag, 4. Feb 2011 / 11:48 Uhr / aktualisiert: Freitag, 4. Feb 2011 / 12:21 Uhr
Drei Viertel der Haushaltanschlüsse entfallen auf ADSL.
Drei Viertel der Haushaltanschlüsse entfallen auf ADSL.

Bern - Die Online-Euphorie der Schweizer Bevölkerung stösst an Grenzen: Heute verfügen 77 Prozent der Privathaushalte über einen eigenen Internetanschluss. Das Potenzial für weitere Anschlüsse scheint ausgeschöpft, denn 20 Prozent der Haushalte wünschen keinen Anschluss.

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Gemäss einer Umfrage des Bundesamts für Statistik (BFS) sehen diese Haushalte keinen Bedarf für einen eigenen Internetanschluss. Gründe sind mangelndes Interesse, aber auch der Mangel an Kompetenzen oder Selbstvertrauen, wie das BFS am Freitag in einem Communiqué schreibt.

Die im Rahmen des neuen Volkszählungssystems bei 3621 Haushalten durchgeführte Umfrage bestätigt, dass die Schweiz sowohl bei der Internetanschlussquote der Privathaushalte als auch beim Anteil der Internetnutzer in der Bevölkerung weiterhin hinter den skandinavischen Ländern und den Niederlanden im europäischen Spitzenfeld liegt.

Altershürden - Mobiles Internet im Vormarsch

Ob ein Haushalt sich Zugang zum weltweiten Netz verschafft, ist vor allem vom Alter der Bewohner abhängig. In Haushalten, in denen das älteste Mitglied 70-jährig oder älter ist, liegt die Internetanschlussquote nur bei 33 Prozent. Ist das älteste Mitglied unter 50-jährig, beträgt die Quote 95 Prozent.

Über 90 Prozent der Anschlüsse enfallen auf Breitbandtechnologien. Dabei dominiert ADSL mit einem Anteil von drei Vierteln der Haushaltanschlüsse. Ein Viertel entfällt auf Kabel-TV. Nur gerade 2 Prozent der Haushalte setzen bereits auf die Zukunftstechnologie Glasfaser. Im Vormarsch ist das mobile Internet. Es wird inzwischen von über einem Viertel der Haushalte mit Internetzugang genutzt.

Angst vor Viren

Gemäss Communiqué zeigen sich die Befragten besorgt über die Gefahren im Internet. Im Vordergrund steht die Angst vor Viren, gefolgt von der Furcht vor Missbrauch von persönlichen Angaben, vor finanziellen Verlusten (Kreditkartenmissbrauch) oder vor Risiken im Zusammenhang mit Kindern.

Die Befragten ergreifen auch Schutzmassnahmen. So verfügen 80 Prozent der Nutzer über Sicherheitssoftware. Hingegen nutzen nur 30 Prozent der Haushalte mit Kindern ein Kinderschutzprogramm.

(ht/sda)

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