Zahl der SARS-Toten steigt
publiziert: Montag, 7. Apr 2003 / 00:48 Uhr

Peking - Die gefährliche Lungenentzündung SARS fordert in China und Südostasien immer mehr Opfer. Wissenschafter in vielen Ländern forcieren ihren Kampf gegen das Schwere Akute Atemwegssyndrom (SARS).

Wissenschafter in vielen Ländern forcieren ihren Kampf.
Wissenschafter in vielen Ländern forcieren ihren Kampf.
Die Zahl der Toten in China stieg nach Angaben des Gesundheitsministeriums übers Wochenende auf 51. So starb ein finnischer Mitarbeiter der internationalen Arbeitsorganisation (ILO) am Sonntag in Peking an SARS. Zwei Menschen erlagen der Krankheit am gleichen Tag in Honkong.

Malaysia meldete den ersten SARS-Toten. Weltweit starben an der hoch ansteckenden Krankheit laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) bislang mindestens 93 Menschen, 2416 Menschen wurden infiziert. In Europa gab es demnach etwa 40 SARS-Fälle, von denen bislang aber keiner tödlich verlief.

In China gibt es derzeit nach offiziellen Angaben 1247 SARS-Infizierte. Täglich kämen im Durchschnitt etwa 10 hinzu, berichtete das Gesundheitsministerium. Auch in Schanghai wurde ein erster Fall bekannt.

In Kanada erhöhte sich die Zahl der SARS-Toten auf neun. Bei Laboruntersuchungen am Körper einer bereits am 1. April verstorbenen Person wurde SARS als Todesursache nachgewiesen. Zudem verstarb ein älterer Patient am Wochenende in einem Spital im Grossraum Toronto, wie die Gesundheitsbehörde der Provinz Ontario mitteilte.

Ausserhalb Asiens gibt es in Kanada die meisten SARS-Infizierten. In Kanada waren laut WHO mehr als 201 Fälle bekannt oder vermutet. In der Schweiz wurden sechs Verdachtsfälle registriert.

China hat den Kampf gegen die Lungenkrankheit verstärkt und arbeitet enger mit der WHO zusammen. Vizeministerpräsidentin Wu Yi betonte, dass der Eindämmung von SARS höchste Priorität eingeräumt werden müsse.

Chinas Behörden versichern, die Ansteckungen seien stetig rückläufig und die Krankheit unter Kontrolle. Die Kooperation mit den chinesischen Behörden sei jetzt viel besser, sagte Chris Powell von der WHO.

Die Untersuchungen konzentrieren sich auf das neue Virus der Familie der Coronaviren und als weitere Faktoren auf Chlamydien genannte Mikroorganismen und Paramyxoviren.

(bert/sda)

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