100 Tote bei ethnischen Unruhen in Burma
Zahl der Toten bei ethnischen Unruhen in Burma steigt auf über 100
publiziert: Freitag, 26. Okt 2012 / 09:28 Uhr / aktualisiert: Freitag, 26. Okt 2012 / 11:50 Uhr
Unruhen in Burma dauern an.
Unruhen in Burma dauern an.

Rangun - Bei Zusammenstössen zwischen Buddhisten und Angehörigen der muslimischen Rohingyas sind in Burma in dieser Woche Dutzende Menschen getötet worden. Der Vizepräsident der Muslimpartei NDPD, Hla Thein, beklagte mehr als 100 getötete Muslime.

9 Meldungen im Zusammenhang
Zur Opferzahl gab es jedoch höchst unterschiedliche Angaben: Präsident Thein Sein sprach von insgesamt 12 Toten und 50 Verletzten. Ein Sprecher der Regierung des betroffenen Bundesstaates Rakhine sagte am Freitag, 25 Männer und 31 Frauen seien in vier Gemeinden getötet worden.

Die neuen Unruhen in der Region Rakhine im Nordwesten des Landes hatten letzten Samstag mit Protesten der Muslime gegen unzureichende Lebensmittelhilfen begonnen. Nach Angaben des Regierungssprechers von Rakhine wurden rund 2000 Häuser angezündet.

Bereits im Juni waren in der Grenzregion zu Bangladesch nach Schätzungen von Human Rights Watch rund 90 Menschen umgekommen; zehntausende muslimische Rohingyas flüchteten. Auslöser der Unruhen waren Berichte über die Vergewaltigung und Tötung einer Buddhistin durch Muslime.

Die Bevölkerung in Burma ist zu 89 Prozent buddhistisch, es gibt rund 4 Prozent Muslime. Die Muslime in Rakhine gehören zur Volksgruppe der Rohingya, die nicht die burmesische Staatsangehörigkeit besitzen und in ihren Rechten erheblich eingeschränkt sind. Die UNO sieht die Rohingya als eine der am stärksten verfolgten Minderheiten der Welt.

(laz/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bangkok - Das thailändische Militär steht im Verdacht, mit Menschenschmugglern unter einer Decke zu stecken. Militärangehörige ... mehr lesen
Militärangehörige sollen Schleppern burmesische Flüchtlinge in die Arme getrieben haben. (Symbolbild)
Genf - Seit Beginn der gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Buddhisten und Muslimen im westburmesischen Bundesstaat Rakhine sind nach UNO-Angaben 110'000 Menschen vertrieben worden. Die Vertriebenen benötigen dringend Nahrung und Schutz. mehr lesen 
Die Weltbank stellt Burma 245 Millionen Dollar in Aussicht.
Washington - Die Weltbank hat Burma 245 Mio. Dollar an Krediten in Aussicht ... mehr lesen
Rangun - Dutzende Tote, hunderte Häuser zerstört - in Burma wächst die Gewalt gegen die muslimische Minderheit der ... mehr lesen
Die etwa 800'000 Muslime in Rakhine gehören den Rohingya an und sind laut UNO eine der am stärksten verfolgten Minderheiten der Welt.
Rangun - Nach neuen ethnischen Unruhen in Burma sind nach UNO-Angaben tausende Menschen auf der Flucht. Die jüngsten Gefechte zwischen Buddhisten und Muslimen hätten wahrscheinlich mehr als 5500 Menschen dazu veranlasst, in Richtung der bereits völlig überfüllten Flüchtlingslager im Westen des Landes zu fliehen. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
Dhaka - Tausende Muslime haben in Bangladesch wegen eines angeblich den Koran beleidigenden Fotos auf Facebook buddhistische Tempel und Häuser niedergebrannt. Rund 25'000 Menschen hätten am Sonntag unter Rufen «Gott ist gross» im buddhistischen Viertel der Stadt Ramu sowie in umliegenden Orten Tempel und Häuser angegriffen, sagte ein Polizist. mehr lesen 
Rangun - Der burmesische Staatschef Thein Sein kann sich Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi als seine Nachfolgerin ... mehr lesen
Burmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi
Rangun - Hunderte Menschen haben am Internationalen Friedenstag in Rangun für eine Lösung des Konflikts mit der ethnischen Minderheit der Kachin in Burma demonstriert. Die Demonstranten forderten auch ein Ende der Kämpfe zwischen den Kachin-Rebellen und der Armee. mehr lesen 
Soldaten der «Myanmar-Nationalen Demokratischen Allianz-Armee»: Unterstützung von Peking vehement dementiert
Soldaten der «Myanmar-Nationalen Demokratischen ...
Achtens Asien Kämpfe im nördlichen Burma ein halbes Jahr vor den Parlamentswahlen. Vor einem baldigen Waffenstillstand? mehr lesen  
Prügel-Orgie und Demokratie Brutal auf Studenten einprügelnde burmesische Polizisten - die Bilder gingen um die Welt. ...
Schwere Kämpfen im Nordosten Myanmars Naypyidaw - Bei den Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen im Nordosten ...
Achtens Asien Myanmar steht vor einem entscheidenden Jahr. Die Parlamentswahlen im Herbst werden zeigen, ob das halbe Jahrhundert Militärherrschaft ... mehr lesen  
Teak in Burma: Kostbare Ressource und begehrtes Schmuggelgut.
Es hat sich viel geändert in Myanmar: Zeitungen der freien Presse - vor drei Jahren noch undenkbar.
Achtens Asien Myanmar stand Mitte November schon fast im Zentrum der Welt. Frisch vom APEC-Gipfel in Peking gaben sich US-Präsident Obama , Chinas Premier Li Kejiang und UNO-Generalskretär Ban ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2900
    Die... Todesstrafe ist nach einem rechtsstaatlichen Verfahren hinnehmbar,wenn ... heute 11:07
  • keinschaf aus Wladiwostok 2683
    Pubertäres Gebrabbel Wie alt sind Sie eigentlich? heute 10:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1276
    Ich bin der festen Überzeugung dass das Schäfchen eine kleine Nachhilfestunde nötig hat, darum hier ... heute 10:30
  • keinschaf aus Wladiwostok 2683
    Meinungen... ....darf man immer haben, sogar Sie:-) Nur ist diese Meinung nicht ... gestern 20:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1276
    Die Franzosen lieben es, den Regierenden das Leben schwer zu machen, das war schon immer so. Wir ... gestern 18:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1276
    Na ja, da habe ich eine andere Meinung, das Schäfchen ist nicht belehrbar! Ich hab's auch nicht versucht, wer ... gestern 11:31
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2900
    Der... Iran führt Krieg in Syrien, im Libanon und jetzt auch noch im Jemen und ... gestern 10:28
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2900
    Assad... ist nur noch ein Schatten seiner selbst und ein Hohn für die Erbschaft ... gestern 08:10
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MI DO FR SA SO MO
Zürich 1°C 2°C leicht bewölkt, Schneefall bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Basel 1°C 3°C leicht bewölkt, wenig Schneefall bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
St.Gallen 1°C 4°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Bern 5°C 8°C leicht bewölkt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen
Luzern 6°C 6°C bewölkt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
Genf 6°C 9°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Lugano 12°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten