Zahl der Toten durch Brückeneinsturz steigt an
publiziert: Samstag, 26. Dez 2009 / 10:15 Uhr

Neu-Delhi - Bei dem Einsturz einer Brücke im Westen Indiens sind deutlich mehr Menschen ums Leben gekommen, als bislang angenommen wurde. Es werde davon ausgegangen, dass mindestens 45 Personen bei dem Unglück im Bundesstaat Rajasthan gestorben seien, sagte ein Polizeisprecher.

Zahlreiche verletzte Bauarbeiter mussten nach dem Einsturz ins Spital eingeliefert werden. (Symbolbild)
Zahlreiche verletzte Bauarbeiter mussten nach dem Einsturz ins Spital eingeliefert werden. (Symbolbild)
Zuvor war die Zahl der Toten mit 17 angegeben worden. Zahlreiche verletzte Bauarbeiter mussten ins Spital eingeliefert werden. Taucher versuchten weiterhin, die zahlreichen Leichen aus dem Fluss Chambal zu bergen. Die im Bau befindliche Brücke war am Donnerstag aus bislang ungeklärter Ursache in sich zusammengebrochen.

Wie der Polizeisprecher zudem mitteilte, wurden zwei Manager des Bauprojekts unter dem Verdacht der fahrlässigen Tötung festgenommen. Einer der Festgenommenen stammt demnach aus Südkorea.

Die Bauarbeiten an der Brücke nahe der Stadt Kota hatten 2007 begonnen und werden ausgeführt von der südkoreanischen Gesellschaft Hyundai Engineering und der indischen Firma Gammon India. Gegen beide Unternehmen leitete die Polizei Ermittlungen wegen Fahrlässigkeit ein. Auch zwei mit dem Bau befasste Ingenieure wurden bereits festgenommen.

(pad/sda)

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