Zahl der Toten nach Taifun «Nesat» auf den Philippinen steigt
publiziert: Mittwoch, 28. Sep 2011 / 07:54 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 28. Sep 2011 / 15:59 Uhr
Die Zahl der Todesopfer durch den Taifun «Nesat» auf den Philippinen ist auf mindestens 18 gestiegen.
Die Zahl der Todesopfer durch den Taifun «Nesat» auf den Philippinen ist auf mindestens 18 gestiegen.

Manila - Nach Taifun «Nesat» auf den Philippinen ist die Zahl der Toten auf 23 gestiegen. Die meisten Opfer wurden von entwurzelten Bäumen, einstürzenden Gebäuden oder durch die Luft wirbelnden Trümmern erschlagen.

2 Meldungen im Zusammenhang
Weitere Tote werden befürchtet, teilte die Behörde für Zivilverteidigung am Mittwoch mit. 35 Menschen, die meisten von ihnen Fischer, werden noch vermisst. Etwa 53'000 Menschen mussten wegen Erdrutschen und Überschwemmungen ihre Häuser verlassen.

Der Sturm hatte die Nordostküste der Philippinen am Dienstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Kilometern in der Stunde getroffen. Er zog in nordwestliche Richtung über die Insel Luzon.

Nach einer vorübergehenden Abschwächung nahm die Stärke des Taifuns am Mittwochnachmittag (Ortszeit) nach Angaben der Wetterbehörde wieder zu. «Nesat» bewege sich nun mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern in der Stunde auf China zu, hiess es. Der Taifun dürfte am Donnerstagabend oder Freitagmorgen die Insel Hainan im Südchinesischen Meer erreichen.

In der Hauptstadt Manila begannen am Mittwoch die Aufräumarbeiten. Öffentliche Dienste nahmen ihre Arbeit wieder auf, viele Schulen blieben aber noch geschlossen. Im Norden des Landes waren viele Ortschaften noch von der Aussenwelt abgeschnitten und weiter ohne Strom und Telefon.

Reisfelder vor der Ernte zerstört

Der Bürgermeister einer Kleinstadt 120 Kilometer nördlich von Manila forderte am Mittwoch mehr Boote an, um Einwohner von ihren Hausdächern zu retten. «Wir haben nur vier Boote, aber so viele Menschen warten noch auf ihre Rettung», sagte er der Nachrichtenagentur AP über Mobiltelefon.

Viele Menschen würden noch immer auf ihren Hausdächern ausharren, sagte er. «Wir haben nicht genügend Boote, um zu ihnen zu gelangen und sie mit Essen zu versorgen.» Die Flut hätte auch viele Reisfelder kurz vor der Ernte zerstört. Behördenangaben zufolge sind Soldaten auf dem Weg nach Jaen in der Provinz Nueva Ecija.

Unterdessen braute sich nach Angaben des Wetterdienstes über dem Pazifik ein neues tropisches Sturmtief zusammen, das ebenfalls nach Luzon ziehen sollte.

(joge/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Manila - Auf den Philippinen ist die Zahl der Toten durch den Taifun «Nesat» am Donnerstag weiter gestiegen. 35 Menschen ... mehr lesen
Der Taifun «Nesat» zog nach China weiter. (Symbolbild)
Manila - Mit ungeahnter Wucht hat Taifun «Nesat» am Dienstag die philippinische Millionenmetropole Manila erfasst und nahezu lahmgelegt. Obwohl das Auge des Sturms rund 240 Kilometer weiter nordöstlich lag, fegten gewaltige Taifunausläufer über die Hauptstadt. mehr lesen 
Der Taifun hatte die Philippinen vor einigen Tagen erreicht und war später weiter in Richtung Südchina gezogen.
Der Taifun hatte die Philippinen vor einigen Tagen ...
Unwetter  Manila - Durch Taifun «Rammasun» sind auf den Philippinen nach neuen Angaben fast hundert Menschen gestorben. Die Zahl der Toten sei auf 94 gestiegen, sechs Menschen würden noch vermisst, teilten die Behörden am Sonntag mit. Hunderttausende Haushalte waren noch ohne Strom. 
Acht vermisste  Manila/Peking - Der Taifun Rammasun hat bei seinem Durchzug über die Philippinen mehr Tote hinterlassen als zunächst angenommen. Bislang seien 38 Leichen gefunden worden, acht Menschen würden noch vermisst, sagte der Leiter des philippinischen Katastrophenmanagements, Alexander Pama.  
Mindestens acht Tote durch Taifun «Rammasun» in China Peking - Beim schwersten Sturm seit Jahrzehnten sind in Südchina mindestens acht ...
Titel Forum Teaser
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 13°C 21°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
Basel 10°C 22°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
St.Gallen 16°C 25°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Bern 14°C 27°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Luzern 14°C 26°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Genf 14°C 28°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Lugano 17°C 26°C bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten