Zahl der Verkehrsopfer gesunken
publiziert: Mittwoch, 25. Jan 2006 / 17:37 Uhr

Bern - Die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten in der Schweiz ist seit über 30 Jahren deutlich gesunken.

Bei den Motorradfahrern ging die Zahl schwerer Unfälle nicht zurück.
Bei den Motorradfahrern ging die Zahl schwerer Unfälle nicht zurück.
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Gesamthaft ging die Zahl schwerer Unfälle in den letzten zehn Jahren um knapp 20 Prozent zurück - jedoch nicht bei den Motorradfahrern.

Von 1994 bis 2004 nahm die Anzahl der schweren Motorradunfälle um 18 Prozent zu, wie aus einem von Radio DRS aufgegriffenen Bericht der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) hervorgeht. Seit 1998 schnellte die Anzahl am deutlichsten in die Höhe: 1998 starben im Strassenverkehr 72 Motorradlenker, 2004 waren es 114.

Gesamthaft nahmen die Anzahl der getöteten Verkehrsteilnehmer von 1994 bis 2004 um 2 Prozent und jene der Schwerverletzten um 3 Prozent ab. Die schweren Verletzungen reduzierten sich in diesem Zeitraum bei Autofahrern und Radfahrern um 20 Prozent sowie bei Fussgängern um 30 Prozent.

Weniger Mofas

Am deutlichsten nahm die Anzahl der Getöteten und Schwerverletzten bei den Mofafahrern ab. Die Studie erklärt den Rückgang um 65 Prozent unter anderem mit der Halbierung des Mofabestandes seit 1994.

Während die Zahl der schweren Verletzungen von 1994 bis 2004 in der Deutschschweiz (-25 Prozent) und im Tessin (10 Prozent) sank, nahmen sie in der Romandie um 5 Prozent zu. Auch bei den Getöteten war der Trend in der Deutschschweiz (-30 Prozent) und im Tessin (-40 Prozent) positiver als in der Romandie (-10 Prozent).

Am meisten Unfälle im Tessin

In Bezug auf die Bevölkerungsgrösse zählt das Tessin aber weiterhin am meisten Unfälle. Im Südkanton wurden 2004 pro 100 000 Einwohner 146 Menschen getötet oder schwer verletzt. In der Romandie waren es fast 100, in der Deutschschweiz 73.

Seit den negativen Rekordjahren anfangs der 70er-Jahre mit über 1700 Getöteten und 18 000 Schwerverletzten war 2004 die Anzahl der Toten und Schwerverletzten so tief wie nie. 2004 kamen auf den Schweizer Strassen 510 Menschen ums Leben und 5528 wurden schwer verletzt.

(bert/sda)

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