Zahl der Vermissten auf Madeira steigt sprunghaft an
publiziert: Dienstag, 23. Feb 2010 / 07:36 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 23. Feb 2010 / 19:16 Uhr

Funchal - In Schlamm, Geröll und Wassermassen haben die Rettungskräfte auf Madeira weiter nach Überlebenden der schweren Unwetter gesucht. Möglicherweise seien manche Opfer am Wochenende ins Meer gespült worden, sagte der Chef der Regionalregierung, Alberto Joao Jardim.

Die Anzahl vermisster Überschwemmungsopfer ist stark angestiegen.
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Wenn die Vermissten ins Meer getrieben worden seien, werde es «sehr schwer» werden, sie zu finden, sagte Jardim dem Fernsehsender RTP. Er rechnete mit weiteren Todesopfern; bisher wurden 42 Leichen geborgen.

13 Menschen noch vermisst

Nach Angaben einer Sprecherin der Regionalregierung wurden am Nachmittag noch 13 Menschen vermisst. Von den zunächst vermisst gemeldeten 32 Menschen seien 19 ausfindig gemacht worden. «Sie waren nicht verschwunden, sondern nur nicht an ihren Wohnorten und ihre Verwandten konnten sie zunächst nicht erreichen», sagte die Sprecherin.

Aus Lissabon traf Verstärkung für die Bergungs- und Aufräumteams ein. Darunter waren zwei Hundestaffeln, Taucher und Material für Pumpen. Im Zentrum von Funchal räumten Bulldozer und Bagger Tonnen von Schutt weg, der immer noch viele Strassen blockierte.

Zaghaftes Leben beginnt

Die ganze Nacht lang pumpten Rettungskräfte Wasser aus den Tiefgaragen dreier Einkaufszentren in der Inselhauptstadt Funchal ab, in denen noch Opfer vermutet wurden. Auch der grösste Markt der Stadt war weiter geschlossen. Während die Strandpromenade von Schlamm bedeckt war, begann in einigen Gassen wieder zaghaftes Leben: Die ersten Cafés und Läden öffneten wieder die Türen.

Dauerregen hatte sich auf der Atlantikinsel am Wochenende in Wolkenbrüche verwandelt, die Flüsse über die Ufer treten liessen und Strassen in Sturzbäche verwandelten. Die Wassermassen rissen Autos, Bäume und Brücken fort und spülten Schlamm und Müll in die Häuser.

 

(fest/sda)

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