Rote Liste bedrohter Tierarten wächst
Zahl der bedrohten Tiere und Pflanzen steigt
publiziert: Dienstag, 19. Jun 2012 / 15:30 Uhr
25 Prozent der Pflanzen sind vom Aussterben bedroht. (Symbolbild)
25 Prozent der Pflanzen sind vom Aussterben bedroht. (Symbolbild)

Rio de Janeiro - Trotz aller Schutzbemühungen nimmt die Zahl der bedrohten Arten zu. Von den knapp 64'000 untersuchten Tier- und Pflanzenarten seien fast 20'000 vom Aussterben bedroht, berichtete die Weltnaturschutzunion (IUCN) am Dienstag in Rio de Janeiro.

10 Meldungen im Zusammenhang
Die jüngste Rote Liste bedrohter Arten sei ein Weckruf an die Politiker, die sich am Mittwoch zum dreitägigen UNO-Gipfel für Nachhaltigkeit in der brasilianischen Stadt treffen. Das rasche Absinken der Zahl der Tier- und Pflanzenarten könne die Quellen für Nahrung, Medikamente und sauberes Wasser ebenso gefährden wie die Existenzgrundlage von Millionen Menschen.

«Nachhaltigkeit ist eine Frage von Leben und Tod für die Menschen auf unserem Planeten», sagte IUCN-Chefin Julia Marton-Lefèvre. Nach jüngster Zählung sind 41 Prozent der Amphibien bedroht sowie 33 Prozent der Riffe bildenden Korallen, 25 Prozent der Säugetiere, 13 Prozent der Vögel und eine von fünf Pflanzenarten.

Die IUCN (International Union for Conservation of Nature) in Genf ist das weltweit grösste Netzwerk staatlicher und nichtstaatlicher Umweltorganisationen. Zu den über 1000 Mitgliedern zählen aus der Schweiz unter anderen die Akademie der Naturwissenschaften, das Bundesamt für Umwelt und WWF Schweiz.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Hyderabad - Mehr als 400 Tier- und Pflanzenarten sind neu in die Rote Liste bedrohter Spezies aufgenommen ... mehr lesen
Der Ägyptische Dornschwanz ist vom Aussterben bedroht.
IUCN-Generaldirektorin Julia Marton-Lefèvre zeigte sich trotzdem hoffenungsvoll.
Seoul/Cheju - Zum Abschluss der Weltnaturschutzkonferenz in Südkorea haben die Veranstalter vor dem rapiden ... mehr lesen
London - Die hundert am stärksten vom Aussterben bedrohten Arten der Erde haben Forscher jetzt erstmals auf einer ... mehr lesen
Das Sumatra-Nashorn gehört zu den bedrohten Tierarten.
Die Riffe seien bedroht von steigenden Wassertemperaturen, der Versauerung der Meere, Überfischung und der Umweltverschmutzung an Land.
Sydney - Mehr als drei Viertel der Korallen in der Karibik sind nach Angaben von Meeresforschern in den vergangenen 35 Jahren schwer geschädigt worden oder bereits ... mehr lesen
New York - Die Welt hat nach Einschätzung der UNO bei fast keinem ihrer Umweltschutzziele nennenswerte Fortschritte gemacht. ... mehr lesen
Nur in einem kleinen Teil der Umweltschutzziele  ist eine Verbesserung sichtbar.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Rousseff legt Teilveto gegen Waldgesetz in Brasilien ein.
Rio de Janeiro - Im Streit um ein Waldgesetz in Brasilien hat die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff mit einem Teilveto ... mehr lesen
Bern - In der Schweiz hat jedes zweite Bienenvolk den letzten Winter nicht überlebt. Nun hat der Bundesrat Massnahmen ... mehr lesen
Der Bund soll sich für Bienen einsetzen.
Banda Aceh - Wilderer haben in der indonesischen Provinz Banda Aceh einen der letzten Sumatra-Elefanten getötet. Es ... mehr lesen
Wilderer töten gefährdeten Sumatra-Elefanten in Indonesien.
Koalas hätten in Australien einen «besonderen Platz» in der Gesellschaft.
Sydney - Die australische Regierung will die besonders gefährdeten Koalas ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 19
Ein männliches und ein weibliches Tier wurden bereits im vergangenen Jahr in dieser Gegend registriert.
Ein männliches und ein weibliches Tier wurden ...
Abschuss noch kein Thema  Sitten - Seit Anfang Jahr wurden im Oberwallis mehrere Schafe von Wölfen gerissen. Zur letzten Attacke kam es in der Nacht auf Montag. Das Rissmuster deutet auf einen Wolf hin. mehr lesen 
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen ... mehr lesen  
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
«Sie wollen den Australiern Sand in die Augen streuen ...» klagte Greenpeace-Aktivistin Shani Tager.
Australien lässt Klimaschäden-Verweise streichen Sydney - Aus einem UNO-Bericht über Klimaschäden an wichtigen Tourismuszielen sind auf Druck aus Canberra alle Verweise auf ...
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    würde, wäre, falls usw. Die Amis wählen sich doch keinen Irren als Präsident! Oder doch? Mi, 18.05.16 08:54
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Die... Erde steckt das CO2 schon weg. Da gibts keine Bedenken. Hoffentlich ... Sa, 12.12.15 15:15
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Auf... die immer gestellte Frage, wo denn die "Erderwärmung" geblieben sei, ... Mi, 09.12.15 19:13
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... wurde vier Jahre verhandelt, nun liegt ein Vertrags-Entwurf auf dem ... Mo, 07.12.15 14:50
  • HeinrichFrei aus Zürich 431
    Investitionen in Solarzellen statt in die Rüstung Das Parlament empfiehlt dem Stimmvolk, die Initiative «Grüne ... Di, 01.12.15 15:04
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Man... braucht sich nur an die Heizkraftwerke in Peking vor 20 Jahren ... Mo, 30.11.15 09:59
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Das... Klima verändert sich. Das tut es seit über 2 Milliarden Jahren. Und ... So, 29.11.15 19:18
  • keinschaf aus Wladiwostok 2823
    Ja der Staatssender halt Der Staatssender mit seinen vom Staat via überrissener Zwangsgebühr ... Sa, 17.10.15 03:22
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 15°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Basel 18°C 32°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
St. Gallen 16°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Bern 17°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Luzern 17°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Genf 17°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 19°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten