Aus dem eigenen Land vertrieben
Zahl der syrischen Flüchtlinge übersteigt vier Millionen
publiziert: Donnerstag, 9. Jul 2015 / 11:04 Uhr
Für den starken Anstieg der Flüchtlingszahl sorgte vor allem die Ankunft zahlreicher neuer Flüchtlinge in der Türkei.
Für den starken Anstieg der Flüchtlingszahl sorgte vor allem die Ankunft zahlreicher neuer Flüchtlinge in der Türkei.

Genf - Der Bürgerkrieg in Syrien hat inzwischen mehr als vier Millionen Menschen aus dem Land vertrieben. Allein in den vergangenen zehn Monaten sei die Zahl der Flüchtlinge um eine Million gestiegen, teilte das UNO-Flüchtlingswerk UNHCR am Donnerstag in Genf mit.

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UNHCR-Chef Antonio Guterres erklärte, es handle sich um die «grösste Zahl von Flüchtlingen aus einem einzigen Konflikt seit einer Generation». Die Marke von drei Millionen syrischen Flüchtlingen war erst im August vergangenen Jahres überschritten worden. Dazu kommen nach UNO-Angaben noch 7,6 Millionen Binnenflüchtlinge hinzu.

Für den starken Anstieg der Flüchtlingszahl sorgte vor allem die Ankunft zahlreicher neuer Flüchtlinge in der Türkei, wie das UNHCR mitteilte. Bis Ende des Jahres rechnet die UNO mit insgesamt 4,27 Millionen syrischen Flüchtlingen. Nach Angaben einer Sprecherin hatte das UNO-Flüchtlingshilfswerk zuletzt im Jahr 1992 rund 4,6 Millionen Flüchtlinge aus Afghanistan versorgt.

Seit sich zunächst friedliche Proteste gegen Machthaber Baschar al-Assad im Frühjahr 2011 zu einem Bürgerkrieg ausweiteten, sind in Syrien mehr als 230'000 Menschen getötet worden.

(jbo/sda)

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der Kriegsführung in Nahost werden andere Massstäbe angelegt, als es im Westen üblich ist. Unterschieden wird dort in Gläubige und Ungläubige. Eigene Gefallene werden als Märtyrer verherrlicht und feindliche Verluste als gerechtfertigt. Unterscheidungen in Kämpfer und Zivilbevölkerung sind viel geringer ausgeprägt.
Zwar trägt die EU die Kosten für die Versorgung der Flüchtlinge in der Türkei, Libanon und Jordanien, doch sind die dortigen Regierungen unzufrieden mit der schleppenden Weiterleitung der Flüchtlinge nach Europa.
Deshalb gibt es auch die gleichgerichteten Aktionen des türkischen Militärs und ihres quasi Verbündeten Deash (IS). Wobei für Gruppen wie den Daesh Zivilisten einen wichtigen Beitrag in der Kriegsführung zu übernehmen haben. Sich dem zu entziehen, wird unterbunden.
Eine Verurteilung in den UN, muss die Türkei allerdings nicht befürchten. Solche Verurteilungen sind allein einem anderen Staat (Israel) vorbehalten.
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