Zahlenlotto mit 6,25 Prozent weniger Umsatz
publiziert: Dienstag, 7. Jan 2003 / 18:12 Uhr

Basel - Die Spiellaune in der Schweiz bleibt gedrückt: Das Zahlenlotto hat 2002 rund 555 Mio. Franken umgesetzt, das sind 6,25 Prozent weniger als im Vorjahr, wie ein Swisslotto-Sprecher Angaben der Nachrichtenagentur AP bestätigte.

Der Rückgang wird indes weniger auf die Konjunktur als auf den Spielverlauf zurückgeführt: Der Jackpot wurde ziemlich regelmässig mit Sechsern abgeholt, sodass der Maximalgewinn mit 3,3 Mio. Franken im Lotto weit unter dem Rekordwert von 18 Mio. von 1990 blieb. Das habe die Leute offenbar weniger gereizt.

Von den 555 Mio. Fr. Umsatz wurde die Hälfte als Gewinne wieder an die Spielenden ausgeschüttet. Wie im Vorjahr waren 20 neue Lottomillionärinnen und -millionäre zu feiern. Vom Rest des Umsatzes werden Verwaltungskosten, Gebühren und Verkaufsprovisionen abgezogen. Was übrig bleibt, geht an die kantonalen Lotteriefonds.

Auf den Samstag entfielen im übrigen rund 305 Mio. Umsatzfranken, was einem Anteil von 55 Prozent (Vorjahr: 56) entspricht. Detailliertere Geschäftszahlen sind noch nicht greifbar; die Bilanzen werden üblicherweise erst Mitte Jahr publiziert.

(pt/sda)

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