Zahlreiche Opfer in Vietnam und Philippinen
publiziert: Montag, 2. Okt 2006 / 16:00 Uhr / aktualisiert: Montag, 2. Okt 2006 / 18:21 Uhr

Hanoi/Manila - Nach seinem Zerstörungszug über die Philippinen hat der Taifun «Xangsane» in Vietnam mindestens elf Menschen in den Tod gerissen. Rund 240 000 Häuser wurden durch den Wirbelsturm zerstört.

Es war einer der stärksten Taifune in den vergangenen zehn Jahren.
Es war einer der stärksten Taifune in den vergangenen zehn Jahren.
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Mehr als 200 Schiffe zerschellten an den Hafenanlagen, wie die Behörden berichteten. Am schlimmsten waren die Zerstörungen in der Küstenstadt Danang, die bereits im Mai von einem verheerenden Taifun heimgesucht worden war: Allein hier entstand Sachschaden in Höhe von umgerechnet rund 250 Mio. Franken.

Die Stadt mit über 700 000 Einwohner war am Montag noch weitgehend ohne Strom. Danang und die historische Stadt Hoi An sind Touristenzentren. Die grösseren Hotels warfen Generatoren an.

300 000 Menschen evakuiert

Insgesamt kamen in Vietnam nach Behördenangaben 11 Menschen durch den Wirbelsturm ums Leben. Die staatlichen Medien hatten von 16 Toten gesprochen. Nach Behördenangaben ging diese falsche Zahl jedoch auf überhöhte Opfermeldungen aus den Provinzen zurück.

Im Vorfeld des Taifuns waren 300 000 Menschen evakuiert worden. Damit sollte eine ähnliche Tragödie verhindert werden wie beim Taifun «Chanchu» im Mai, dem in Vietnam 265 Menschen zum Opfer gefallen waren. Damals wurde ein Versagen des Katastrophen- Frühwarnsystems dafür verantworlich gemacht.

Phillipinen: Opferzahl steigt an

Auf den Philippinen stieg die Opferzahl weiter an, nachdem ein Bus in die reissenden Strömung eines Flusses gestürzt war. 17 Passagiere wurden tot geborgen, 20 Menschen werden noch vermisst.

Die Opfer gehörten zu einer Trauergesellschaft und waren auf dem Rückweg von einer Beerdigung, als ihr Bus in den nach dem Taifun angeschwollenen Fluss stürzte. Der Unfall geschah in Igbaras, 450 Kilometer südlich von Manila.

Lage unübersichtlich

Auch fünf Tage nach dem Taifun war die Lage in zahlreichen Provinzen noch unübersichtlich. Hunderttausende Menschen in Bicol und in Teilen der Hauptstadt Manila hatten am Montag noch keinen Strom und keine Telefonverbindungen.

Die Behörden bezifferten die Gesamtzahl der Toten in ihrer jüngsten Opferbilanz auf 177. Dutzende Menschen wurden noch vermisst. Es war einer der stärksten Taifune in der Region in den vergangenen zehn Jahren.

(ht/sda)

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