Zapatero will mehr spanische Soldaten in Afghanistan
publiziert: Dienstag, 23. Mrz 2004 / 12:56 Uhr

Madrid - Der designierte spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero will die Militärpräsenz seines Landes in Afghanistan ausweiten. Er hatte bereits angekündigt, Truppen aus Irak abzuziehen.

Zapatero macht es wie die Deutschen: Truppen nur mit UN-Mandat.
Zapatero macht es wie die Deutschen: Truppen nur mit UN-Mandat.
Wie die Madrider Zeitung El Pais berichtete, will der Sozialdemokrat damit seine Entschlossenheit im Anti-Terror-Kampf unter Beweis stellen, nachdem er den Abzug der 1300 spanischen Soldaten aus Irak in Aussicht gestellt hatte.

Derzeit sind 125 spanische Soldaten als Teil der Internationalen Schutztruppe für Afghanistan (ISAF) in dem Land am Hindukusch stationiert. Im Gegensatz zum Irak-Einsatz wird die unter NATO-Kommando stehende ISAF-Mission von der UNO unterstützt. Um wie viele Soldaten Zapatero die spanischen Truppen in Afghanistan aufstocken will, berichtete El Pais nicht.

Nach seinem überraschenden Wahlsieg am 14. März hatte Zapatero angekündigt, er werde die spanischen Truppen aus Irak abzuziehen, falls sie nach ihrem am 30. Juni auslaufenden Mandat nicht der UNO unterstellt würden.

Der scheidende Ministerpräsident José María Aznar von der rechtsgerichteten Volkspartei (PP) nannte diese Entscheidung einen schweren Fehler, von dem der Terrorismus profitieren werde.

Aznar hatte im Irak-Krieg eng an der Seite der USA und Grossbritanniens gestanden und entgegen dem Willen der Mehrheit der Spanier Truppen nach Irak geschickt. Viele Wähler sahen die Anschläge von Madrid vor knapp zwei Wochen als Quittung für diese Politik an.

Im Zusammenhang mit den Bombenanschlägen von Madrid ist inzwischen gegen vier weitere Verdächtige Haftbefehl erlassen worden. Dabei handelt es sich um drei Marokkaner und einen Spanier.

Dieser soll den Terroristen den Sprengstoff für die Bomben besorgt haben. Unter den vier Männern ist auch ein marokkanischer Chemiker, der einer der Bombenleger gewesen sein soll.

Dem 32-Jährigen und dem 27 Jahre alten Spanier werden Mord in mindestens 190 Fällen und 1430facher versuchter Mord zur Last gelegt. Die beiden anderen Marokkaner werden der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verdächtigt.

(fest/sda)

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