Zappelli bei Genfer Generalstaatsanwalts-Wahl knapp vorn

publiziert: Sonntag, 21. Apr 2002 / 18:18 Uhr

Genf - Nach der ersten Auszählung für die Wahl des Genfer Generalstaatsanwalts liegt FDP-Kandidat Daniel Zappelli 142 Stimmen vor seinem Mitbewerder Jean-Bernard Schmid von der Linksallianz. Das Resultat ist nicht definitiv. Es wird noch einmal ausgezählt.

Auf Zappelli entfielen 38'226 Stimmen (50,09 %). Schmid erhielt 38'084 oder 49,91 Prozent. Die Staatskanzlei ordnete eine zweite Auszählung an, deren Resultate nicht vor Montag vorliegen werden.

Mit 36 Prozent - gleich viel wie an den letzten Grossratswahlen - verzeichnete der Urnengang für eine Justizwahl einen neuen Beteiligungsrekord.

Sollte sich der Sieg Zappellis bestätigen, tritt der FDP-Mann die Nachfolge von Bernard Bertossa an. Die Amstübergabe soll anfang Juni erfolgen.

Der 38-jährige Zappelli konzentrierte seine Kampagne auf das Durchsetzen der Gesetze in der Stadt selbst. Er will dem Amt einen anderen Stempel aufdrücken als Bertossa, der mit seinem entschlossenen Vorgehen gegen Wirtschaftskriminalität internationalen Ruf erlangte. Doch gerade internationale Fälle liegen künftig in den Händen der Bundesorgane.

Er wolle Unsicherheit und steigende Gewaltbereitschaft in Genf bekämpfen und auch Wirtschaftsverbrechen nicht aus den Augen verlieren, versprach Zappelli im Wahlkampf. Er sieht sich als Verfechter einer «Justiz der Nähe». Zu seinen Prioritäten zählt Zappelli zudem den Kampf gegen den Drogenhandel.

Zappelli übte bis 1996 den Anwaltsberuf aus, bevor er zum stellvertretenden Untersuchungsrichter gewählt wurde. Zuletzt amtete er als Richter am erstinstanzlichen Genfer Gericht.

Die Genferinnen und Genfer wählten ihren Generalstaatsanwalt erst zum zweiten Mal. Die letzte Ausmarchung fand vor 12 Jahren Jahren statt, als Bernard Bertossa ins Amt gewählt wurde. Zur Volkswahl alle 6 Jahre kommt es nur, wenn sich mehrere Kandidaten den Posten streitig machen.

(kil/sda)

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