Wachsender Mobilfunkmarkt
Zehn Mal mehr Datenvolumen in vier Jahren
publiziert: Mittwoch, 9. Nov 2011 / 09:33 Uhr
Mobilfunk ist im Trend.
Mobilfunk ist im Trend.

Der Mobilfunk-Technikausrüster Ericsson prognostiziert in seinem neuen Traffic and Market Data Report einen weltweiten Anstieg der mobil übertragenen Daten bis zum Jahr 2016 um das Zehnfache.

4 Meldungen im Zusammenhang
Der neue Report soll einen aktuellen Einblick in wichtige Mobilfunktrends ermöglichen. Grundlage für die Prognosen von Ericsson sind Messungen des tatsächlichen Datenverkehrs, die das Unternehmen über mehrere Jahre hinweg in Mobilfunknetzen auf der ganzen Welt vorgenommen hat.

Laut dieser Daten erwartet Ericsson, dass die Zahl der mobilen Breitbandnutzer bis zum Jahr 2016 auf annähernd fünf Milliarden ansteigen wird. Im laufenden Jahr soll deren Zahl um 60 Prozent auf rund 900 Millionen Teilnehmer zunehmen. Gleichzeitig steigt auch die Menge der über Smartphones übertragenen Daten deutlich an. Ericsson geht davon aus, dass sich das entsprechende Datenvolumen im Laufe dieses Jahres noch verdreifachen wird.

Vor allem die mobile Internetnutzung über unterschiedlichste Endgeräte wird die Entwicklung in den Datennetzen weiter vorantreiben. Dabei wird der jährliche Anstieg des mobilen Datenverkehrs um fast 60 Prozent zwischen 2011 und 2016 am stärksten durch die Nutzung von Video-Diensten getrieben.

Johan Wibergh, Leiter des Geschäftsbereichs Ericsson Business Unit Networks, erklärt: «Ericsson führt regelmässig Verkehrsmessungen durch, die die Entwicklung zur vernetzten Gesellschaft dokumentieren. Die Messergebnisse helfen uns dabei, die eigenen Produkte effizienter zu gestalten und Netze besser zu planen. Aus diesen Momentaufnahmen entsteht ein Gesamtbild, das zeigt, wie immer mehr Menschen und Unternehmen von Mobilität, Breitbandnetzen und Cloud-Anwendungen profitieren.»

Daten-Traffic konzentriert sich in den Metropolen

Der Trend zur flächendeckenden Versorgung ländlicher Gebiete mit mobilen Breitband-Technologien wird sich in Zukunft fortsetzen. Daneben werden bis aber zum Jahr 2016 mehr als 30 Prozent der Weltbevölkerung in Metropolen und städtischen Regionen mit einer Bevölkerungsdichte von mehr als 1000 Bewohnern pro Quadratkilometer leben. Diese Flächen machen lediglich ein Prozent der weltweiten Landmasse aus, trotzdem werden hier in fünf Jahren voraussichtlich rund 60 Prozent des gesamten mobilen Datenverkehrs der Welt abgewickelt.

Die mobile Breitbandnutzung, neue Smartphone- und Tablet-Modelle und die zunehmende Beliebtheit mobiler Anwendungen werden die Menge der übertragenen Daten weiter steigen lassen. Gleichzeitig ist eine stark wachsende Verbreitung von Smartphones in allen Regionen der Welt zu beobachten. Ericsson erwartet, dass der Datenverkehr, der durch moderne Smartphones erzeugt wird, um das Zwölffache steigen und bis zum Jahr 2016 in etwa dem klassischer mobiler Rechner (Laptops, Notebooks) entsprechen wird.

Ericsson ist in über 180 Ländern geschäftlich tätig und sorgt für die technische Unterstützung von über tausend Mobilfunk-Netzen weltweit. Deshalb verfügt Ericsson über umfangreiche Informationen zum mobilen Sprach- und Datenverkehr.

(Marie-Anne Winter/teltarif.ch)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Der Netzwerkausrüster Ericsson hat, ... mehr lesen
Gibt es im Jahr 2017 neun Milliarden Mobilfunkanschlüsse?
Swisscom verbessert das Mobilfunknetz.
Zürich - Die Swisscom bereitet ihr ... mehr lesen
Die Swisscom will ein Pilotprojekt ... mehr lesen
Neue Smartphones setzen bereits auf die schnelle Datenübertragung mit LTE.
Nach Einschätzung von Experten wird die Leistungsfähigkeit der Mobilfunknetze für die Netzbetreiber in Zukunft zur Überlebensfrage. (Symbolbild)
Berlin/Atlanta - Die grosse ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Corona-Pandemie eröffnet Cyberkriminalität neue Chancen.
Corona-Pandemie eröffnet Cyberkriminalität neue ...
Publinews Die Corona-Pandemie hat nicht nur für einen regelrechten Boom beim Homeoffice gesorgt, sondern gleichzeitig auch der Cyberkriminalität vermehrt neue Chancen eröffnet. mehr lesen  
Publinews Spätestens seit dem Bitcoin-Boom im Jahr 2017, wo der Bitcoin-Kurst ein Rekordhoch nach dem nächsten sprengte, interessieren sich nicht nur ... mehr lesen  
Kryptowährungen schnell und einfach über das Smartphone kaufen.
Comparis-Umfrage bei Telecom-Providern  Die Betreiber des öffentlichen Verkehrs, Fitness-Studios und Anbieter diverser im Lockdown verbotener Veranstaltungen zeigen sich kulant und verlängern die Abos oder erstatten Geld zurück. Nicht so die Telecom-Provider: Wegen der Grenzschliessungen nicht nutzbare Roaming-Guthaben müssen sich die Kunden ans Bein streichen. Einzig Salt erstattet den Kaufpreis für nicht verwendete Datenpakete zurück - aber nur auf Anfrage. «Die Telecom-Anbieter veräppeln ihre Kunden», kritisiert Comparis-Telecomexperte Jean-Claude Frick. Er fordert die Anbieter auf, flächendeckend Roaming-Guthaben zu erstatten. mehr lesen  
BAKOM mit neuer Führung  Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 27. Mai 2020 Bernard Maissen zum neuen Direktor des Bundesamts für Kommunikation (BAKOM) ernannt. Der 59-jährige Bündner ist seit 2018 für das BAKOM tätig. Als Vizedirektor leitet er derzeit die Abteilung Medien. Zu seinen künftigen Aufgaben gehört es, die Schweizer Medien- und Telekompolitik umzusetzen und weiterzuentwickeln. Bernard Maissen wird seine neue Funktion am 1. Juli 2020 antreten. mehr lesen  
.
eGadgets news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 21
Domain Namen registrieren
Domain Name Registration
Zur Domain Registration erhalten Sie: Weiterleitung auf bestehende Website, E-Mail Weiterleitung, Online Administration, freundlichen Support per Telefon oder E-Mail ...
Domainsuche starten:


 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 0°C 17°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
Basel 5°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt
St. Gallen 9°C 14°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Bern 1°C 15°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Luzern 2°C 16°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Genf 1°C 15°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
Lugano 3°C 18°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten