Zehntausende Kinder erleben den ersten Schultag
publiziert: Montag, 11. Aug 2008 / 17:47 Uhr

Bern - In elf Kantonen hat heute Montag die Schule begonnen. Zehntausende Mädchen und Knaben haben erstmals die Schulbank gedrückt oder einen ersten Tag im Kindergarten verbracht. In einigen Kantonen wird für Kindergärteler Hochdeutsch zur Pflicht.

Der Ernst des Lebens fängt für viele Kinder nun an.
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Im Baselbiet sind die Kleinen erstmals gehalten, die Standardsprache zu verwenden. Auch im Kanton Aargau sollen die Kinder und ihre Kindergärtnerinnen und Kindergärtner während mindestens der Hälfte der Zeit Hochdeutsch miteinander sprechen.

Eine Umstellung gibt es dort auch für die Drittklässler, die im neuen Schuljahr erstmals drei Wochenlektionen Englisch lernen. Schlubeginn ist ausserdem noch im grössten Teil des Kantons Bern, in Ausserrhoden, Basel Stadt, Glarus, Schaffhausen, St. Gallen, Solothurn, Schwyz und Thurgau.

Weniger Kinder

Viele Kantone verzeichneten erneut kleinere Jahrgänge. Etwa in Basel-Landschaft traten 110 Kinder weniger die Schule an, im Kanton Bern sind es rund 500 weniger in Schule und Kindergarten.

Nicht eingetreten ist der befürchtete Lehrermangel. Hunderte von Lehrerstellen sind in den vergangenen Monaten neu besetzt worden.

Zwar sind zu Schulanfang noch einige Stellen offen, dies ist aber jedes Jahr so. Auch sucht die Schulleitungen an einigen Orten noch Lehrerinnen und Lehrer für Teilzeitpensen.

Zum Schulanfang ist von den Autofahrerinnen und Autofahrern besondere Vorsicht gefordert. Mit einer Kampagne machen der Touring Club Schweiz (TCS), die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) und die Polizei die Automobilisten landesweit auf die unerfahrenen Verkehrsteilnehmer aufmerksam.

Kampagne

Während fünf Wochen mahnen Plakate, Spruchbänder, Parkscheiben und Radiospots zur Vorsicht. Ausserdem wird eine Informationsbroschüre für Autofahrerinnen und -fahrer sowie Eltern verteilt. Fahrzeuge von Polizei und TCS werden zudem mit einer Magnettafel ausgerüstet, die an den Schulanfang erinnert.

Dank Sensibilisierungsmassnahmen, Verkehrserziehung und Polizeikontrollen in der Nähe von Schulhäusern ist die Zahl der auf Strassen verunfallten Kinder von 2000 bis 2007 um fast die Hälfte gesunken. 2007 wurden im Strassenverkehr 14 Kinder getötet und 310 schwer verletzt.

(fest/sda)

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