Zehntausende Pilger bei Karfreitagsmessen
publiziert: Freitag, 6. Apr 2007 / 16:11 Uhr / aktualisiert: Freitag, 6. Apr 2007 / 22:30 Uhr

Jerusalem - Zehntausende christliche Pilger haben zum Karfreitag in Jerusalem am traditionellen Marsch auf dem Kreuzweg Jesu teilgenommen. Sie schritten die «Via Dolorosa» ab, auf der Jesus laut Überlieferung vor seinem Tod das Kreuz getragen hatte.

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Die Pilger stammten aus aller Welt. Neben Christen aus dem Nahen Osten waren auch Gläubige der römisch-katholischen Kirche aus Ländern wie Spanien und Italien sowie Mitglieder der griechisch-orthodoxen Kirche zu den Heiligen Stätten gekommen.

Traditionell schulterten etliche Gläubige kleine oder mannshohe Holzkreuze und stimmten Gebete und Hymnen wie das «Ave Maria» an. «Ich wollte das Gefühl des Kreuzes an diesem heiligen Platz erleben», sagte ein Kanadier, der mit seiner Frau in Jerusalem das Osterfest feiern möchte.

Der Marsch endete an der Grabeskirche, die über dem Ort gebaut wurde, wo Jesus der Überlieferung zufolge von den Römern ans Kreuz geschlagen und in der Nähe begraben wurde.

«Via Crucis» in Rom

Bei sonnigem Wetter startete Papst Benedikt XVI. in Rom in sein österliches Mammutprogramm. Am Abend stand einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten auf dem Programm: der Karfreitags-Kreuzweg am Kolosseum.

Im Gedenken an den Leidensweg Jesu Christi vor rund 2000 Jahren machen sich die Pilger im Schein von Fackeln auf den Weg zu der «Via Crucis» im Zentrum der Ewigen Stadt.

Die Texte zum diesjährigen Kreuzweg habe der Bibelwissenschafter Gianfranco Ravasi geschrieben, berichtete die Zeitung «Corriere della Sera». In den Mittelpunkt habe er dabei die Frauen und ihre Leiden in der Vergangenheit und Gegenwart gestellt, hiess es.

Höhepunkt der Feiern ist der Ostersonntag. Bei der Ostermesse wird der 79-jährige deutsche Papst auf dem Petersplatz den Segen «Urbi et Orbi» (Der Stadt und dem Erdkreis) sprechen.

(smw/sda)

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