Zehntausende auf der Flucht vor Vulkan
publiziert: Freitag, 14. Sep 2012 / 08:16 Uhr / aktualisiert: Freitag, 14. Sep 2012 / 15:57 Uhr
Die Helfertruppen versorgen die evakuierten Bewohner.
Die Helfertruppen versorgen die evakuierten Bewohner.

Guatemala - Nach dem Ausbruch eines Vulkans in Guatemala sind mehrere zehntausend Menschen in Autos, Lastwagen und Bussen aus der Gefahrenzone geflohen. Aus dem Vulkan, der rund 75 Kilometer von Guatemala-Stadt entfernt liegt, ergossen sich breite Ströme glühender Lava.

Komplettes Brandschutzsortiment und Feuerlöscher
4 Meldungen im Zusammenhang
Der Leiter des Zivilschutzes, Sergio Cabanas, erklärte, insgesamt seien 33'000 Menschen aus 17 Dörfern in der Umgebung des Volcano del Fuego (Feuervulkan) in Sicherheit gebracht worden. Schulbusse und Ambulanzen holten alte Menschen und Kinder aus dem Gebiet.

Das Rote Kreuz richtete Notunterkünfte ein. Viele Einwohner am Hang des Feuerbergs sind indigene Kakchikeles, Nachfahren der Maya, die in zumeist ärmlichen Verhältnissen leben.

Am Donnerstag spie der Vulkan seine Asche fast drei Kilometer in die Atmosphäre, wie der Zivilschutz mitteilte. Die Asche verteilte sich über einem Gebiet von bis zu 80 Kilometern südlich des Vulkans.

Heisse Gaswolken bildeten sich an den Hängen des Bergs. Wegen des dichten Ascheregens betrug die Sichtweite an manchen Stellen nur drei Meter. Die Behörden warnten, der Flugverkehr in dem Gebiet könne beeinträchtigt werden. Allerdings minderte einsetzender Regen die Gefahr für Flugzeuge.

Es sei eine Reihe mittlerer und schwerer Eruptionen des Feuervulkans beobachtet worden, sagte ein Experte des Instituts für Vulkanforschung. Daher habe das Institut die Alarmstufe Orange ausgegeben, die für Gefahr steht.

Eruptionen gehen weiter

Einwohner und Bauern berichteten, sie seien von einem lauten Donnern geweckt worden. Es habe eine Reihe von Eruptionen gegeben. Asche verdunkelte den Himmel und bedeckte die umliegenden Zuckerrohrfelder.

Der Vulkanforscher Jorge Giron forderte die Menschen in der Nähe des Vulkans auf, ihre Häuser wegen des Ascheregens nicht zu verlassen.

Der Feuervulkan liegt etwa 16 Kilometer von Antigua entfernt. In der Stadt leben rund 45'000 Menschen. Die Behörden erklärten, das Touristenzentrum des Landes sei derzeit nicht in Gefahr. Es werde jedoch erwartet, dass die Eruptionen bis zum Freitag andauern würden.

(laz/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Santiago - Nach dem Ausbruch von Vulkan Copahue haben die Behörden in Chile die höchste Alarmstufe ausgerufen. Der an der argentinischen Grenze gelegene ... mehr lesen
In der Region um den Vulkan wurde die Alarmstufe Rot ausgerufen. (Symbolbild)
Über dem Fuego ist meist eine Rauchwolke zu sehen.
Guatemala-Stadt - In Guatemala speit der Vulkan Fuego wieder Magma, Dampf und ... mehr lesen
Guatemala-Stadt - Der Vulkan Fuego in Guatemala ist wieder aktiv. Er spuckte Lava und Asche. Die Behörden erhöhten die ... mehr lesen
Vulkan Fuego in Guatemala (Archivbild)
Komplettes Brandschutzsortiment und Feuerlöscher
Innovativer Brandschutz
Aero-X AG
Wettingerstrasse 19
5400 Baden
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 250'000 Franken geschätzt.
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 250'000 ...
Einfamilienhaus  Beim Brand im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses ist in Wetzikon am Mittwoch ein Schaden von rund 250'000 Franken entstanden. Verletzt wurde niemand. 
Vulkan Kilauea  Honolulu - Ein rotglühender Lavastrom frisst sich langsam durch die grüne Landschaft von ...
Vulkan Kilauea bedroht Häuser auf Hawaii Honolulu - Lava vom Vulkan Kilauea bedroht zunehmend Häuser in einer entlegenen Ortschaft auf Hawaii. Der Feuerberg liegt auf Big ...
Vulkan  Honolulu - Lava vom Vulkan Kilauea bedroht zunehmend Häuser in einer entlegenen ...  
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1029
    Da wäre noch etwas! Gestern hörte ich einen Vortrag eines der Hauptvertreter der ... heute 10:57
  • Kassandra aus Frauenfeld 1029
    Jodtabletten? Wer denkt sich nur immer diesen Mist aus? Greenpaese Vertreter drücken ... heute 10:40
  • Kassandra aus Frauenfeld 1029
    Naiv ist, zu glauben, die Flüchtlinge kämen nach Europa, weil es moderne ... heute 10:13
  • LinusLuchs aus Basel 39
    Nüchterne Unmenschlichkeit Was wissen Sie über die Details? Was wissen Sie von den Schicksalen der ... gestern 14:14
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2538
    Der... Teufel liegt wie immer im Detail. Bei nüchterner Betrachtung der ... gestern 11:39
  • HeinrichFrei aus Zürich 345
    Supergau in einem der fünf AKWs der Schweiz ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich Die Atomkraftwerk-Betreiber wollen die Jodtabletten die jetzt verteilt ... gestern 07:21
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2538
    Kämpft... mit Worten und Fakten und nicht mit Gewalt, seid wie Dieter Nuhr, ... So, 26.10.14 22:58
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2538
    Der... Iran ist formal eine Demokratie, der Staat selbst sichert seine Macht ... So, 26.10.14 09:36
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 250'000 Franken geschätzt.
Unglücksfälle Dachstockbrand in Wetzikon Beim Brand im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses ist in ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DO FR SA SO MO DI
Zürich 8°C 10°C leicht bewölkt nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Basel 5°C 12°C leicht bewölkt sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
St.Gallen 6°C 11°C leicht bewölkt, wenig Regen nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Bern 8°C 14°C leicht bewölkt nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Luzern 9°C 13°C leicht bewölkt nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Genf 5°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Lugano 7°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten