Zehntausende sehen WM auf Handy-TV
publiziert: Sonntag, 25. Jun 2006 / 10:20 Uhr

Handy-TV wird in der Schweiz nach Expertenmeinung auf absehbare Zeit keine grosse Erfolgschance eingeräumt.

Während der Weltmeisterschaft sei die Handy-TV-Nutzung höher als vor dem Turnier.
Während der Weltmeisterschaft sei die Handy-TV-Nutzung höher als vor dem Turnier.
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Da Fernsehen auch auf herkömmlichem Wege zu empfangen ist, sähen Handy-Nutzer in spezifischen Diensten für das Mobiltelefon keinen grossen Nutzen. Swisscom Mobile wollte daher über die Fussball-Weltmeisterschaft die UMTS-basierten Handy-TV-Dienste mit speziellen WM-Angeboten verstärkt vermarkten. Die Werbewoche hat jetzt Carsten Roetz, PR-Leiter bei Swisscom Mobile, zum Erfolg dieses Modells befragt.

Laut Roetz besitzen rund 85'000 Swisscom Mobile-Kunden ein UMTS-Handy, von denen rund ein Drittel regelmässig das mobile Fernsehen nutzen. Mehrere zehntausend Kunden hätten auch das spezielle WM-Angebot abonniert, das unter anderem die Live-Übertragung von Spielen zum Preis von 1,50 Franken pro Stunde oder 16 Franken pro Monat beinhaltet und damit den regulären Kosten für Live-TV entspricht.

Genaue Abo-Zahlen wollte Roetz jedoch nicht nennen. Durch die Aktion sei aber der Verkauf von UMTS-Geräten gestiegen, zudem sei während der Weltmeisterschaft die Handy-TV-Nutzung höher als vor dem Turnier: Rund 1'000 Kunden hätten das Spiel zwischen der Schweiz und Frankreich am Mobiltelefon verfolgt, im Laufe des Spieltages seien rund 10'000 Nutzer verzeichnet worden.

Aktuelle Nachrichten-Inhalte

Gemäss der Einschätzung in verschiedenen Studien vermutet auch Roetz, dass sich Handy-TV nur mit hohem Werbeaufwand vermarkten lasse, da Fernsehen auch ohne Mobiltelefon überall verfügbar sei. Swisscom Mobile setze daher auf Angebote mit subventionierten UMTS-Handys, um Handy-TV-Angebote zu etablieren.

Nach dem Ende der Fussball-Weltmeisterschaft strebt Roetz vor allem einen Ausbau aktueller Nachrichten-Inhalte an, die für Handy-TV einen Mehrwert gegenüber dem klassischen Fernsehen versprechen. Die Einbindung von Werbung sei dagegen auf absehbare Zeit nicht geplant, da dies die wenigen Kunden verschrecken könnte.

(von Ralf Trautmann/teltarif.ch)

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