Zentralbank bemerkt Anstieg von Falschgeld in Europa
publiziert: Donnerstag, 10. Jul 2008 / 17:11 Uhr

Bern - In Europa sind im ersten Halbjahr 2008 insgesamt 312'000 falsche Euro-Noten entdeckt worden. Das waren nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) 5 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

In Europa sind im ersten Halbjahr 2008 insgesamt 312'000 falsche Euro-Noten entdeckt worden.
In Europa sind im ersten Halbjahr 2008 insgesamt 312'000 falsche Euro-Noten entdeckt worden.
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Der Anstieg wird aber dadurch relativiert, dass der Bargeld-Umlauf ebenso stark auf 11,5 Milliarden Noten wuchs. «Das Falschgeld-Aufkommen ist in der Tat sehr gering», erklärte die EZB.

Die beliebteste Note der Geldfälscher ist nach wie vor der im Handel häufige 50er, auf den fast jede dritte in Europa entdeckte «Blüte» entfällt. Allerdings tauchen immer häufiger gefälschte 100-Euro-Noten auf.

Die meisten Fälschungen kämen aus Süd- und Osteuropa und werden von Banden in Italien und Bulgarien professionell in Druckerwerkstätten produziert. Aber auch Euro-Fälschungen aus Kolumbien tauchten auf.

Das sichergestellte Falschgeld gilt als zuverlässiger Indikator für die tatsächliche Menge an «Blüten», die im Umlauf sind.

(smw/sda)

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