Zentralschweizer Bauern helfen mit Viehfutter aus
publiziert: Montag, 4. Aug 2003 / 16:15 Uhr / aktualisiert: Montag, 4. Aug 2003 / 16:35 Uhr

Brunnen - Zentralschweizer Bauern sammeln Viehfutter für ihre Kollegen im Mittelland, die wegen der anhaltenden Trockenheit in Not geraten sind. Zudem laden sie Kühe aus den trockenen Gebieten zu Dürreferien auf die Alp ein.

Der Sommer 2003 gilt als einer der trockensten seit Jahren, die Kühe haben Mühe, was Essbares zu finden.
Der Sommer 2003 gilt als einer der trockensten seit Jahren, die Kühe haben Mühe, was Essbares zu finden.
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Die Futtersammelaktion wurde letzte Woche vom Zentralschweizer Bauernbund (ZBB) beschlossen. Mit der Solidaritätsaktion soll jenen geholfen werden, die unverschuldet in Not geraten.

Gesammelt werden Siloballen und Heu, die zum Selbstkostenpreis den am stärksten von der Trockenheit betroffenen Betrieben in den Kantonen Aargau, Baselland und Solothurn zur Verfügung gestellt werden. In diesen Gegenden mussten Betriebe wegen der Trockenheit teilweise bereits die Wintervorräte verfüttern.

Zunächst wird laut ZBB-Sekretär Franz Philipp der Futterbedarf erhoben. Dann erfolgt ein Sammel-Aufruf mit Detailangaben in der Bauernzeitung. Die Lieferung des Futters ist für den kommenden Herbst geplant. Wieviel Futter es braucht und wie es verteilt wird, obliegt den örtlichen Bauernverbänden.

Die Lieferung von Futter ins Unterland ist das eine. Das Vieh aus den Trockengebieten kann sich aber auch direkt auf den noch grünen Matten in der Zentralschweiz satt fressen. Bereits seit Mitte Juli befinden sich deshalb Rinder aus dem Baselbiet in den Dürreferien auf Alpen im Kanton Nidwalden.

Laut der Bauernzeitung hat es immer noch freie Plätze auf verschiedenen Alp- und Talbetrieben in der Zentralschweiz. Das Echo bei den unter Futterknappheit leidenden Betrieben auf die entsprechende Ausschreibung hin ist eher gering ausgefallen.

(fest/sda)

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